Samstag, 16. März 2013

KFN, Pfeiffer: "Rund 450 Opfer hätten bereits einen anonymen Fragebogen beantwortet." (12.03.2013)

Na, dann wollen wir doch mal die Angaben der Bistümer über Opfer/Betroffene mit der Anzahl derer vergleichen, die sich in diesem kurzen Zeitraum bereits bei Dr. Prof. Pfeiffer / KFN gemeldet haben.

Überraschung? - Nein!

Eher ein diffamierendes Zeugnis für das Vertrauen in den Missbrauchsbeauftragten, Bischof Dr. Stephan Ackermann!



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Opferbefragung zum sexuellen Missbrauch durch katholische Geistliche wird fortgeführt



Aufruf an Betroffene von sexuellem Missbrauch durch katholische Geistliche!
KFN-Opferbefragung wird fortgeführt



Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe! Nach der von der deutschen Bischofskonferenz erfolgten Kündigung des Forschungsprojekts „Der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige“ möchte das KFN die Befragung von Betroffenen sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche trotz der Widerstände durch die katholische Kirche fortführen. Dazu sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Zum einen bitten wir alle Betroffenen von sexuellem Missbrauch durch katholische Geistliche, an unserer anonymen schriftlichen Befragung teilzunehmen. Derzeit arbeiten wir an der Endfassung eines Fragebogens, den wir Ihnen nach der Fertigstellung gerne auf Anfrage postalisch oder per E-Mail zusenden. Zusätzlich erhalten Sie von uns einen frankierten Umschlag für den Rückversand, den Sie ohne Absenderangaben an uns zurückschicken können – somit ist IhreAnonymität absolut gewährleistet.

In der Studie geht es darum, die Entstehung und den Verlauf des Missbrauchsgeschehens aus der Sicht der Betroffenen nachzuvollziehen und zu klären, welche Folgen die Taten bei ihnen ausgelöst haben. Zudem soll die Studie klären, wie sich die katholische Kirche gegenüber Tätern und Opfern verhalten hat.

Ein Ziel dieser Befragung ist es, mögliche Unterschiede zwischen sexuellem Missbrauch durch katholische Geistliche und sexuellem Missbrauch durch andere Personen aufzudecken. Dieser Vergleich betrifft beispielsweise die Folgen der Missbrauchserfahrungen für die Betroffenen und das Anzeigeverhalten.

Zum anderen möchten wir im Rahmen von Interviews mit einigen ausgewählten Betroffenen persönlich über ihre Missbrauchserfahrungen sprechen. Selbstredend werden diese Interviews von einer geschulten und kompetenten Mitarbeiterin unter größter Verschwiegenheit durchgeführt. 
  

Kontaktinformation zur Fragebogenstudie:   Kontaktinformation zu den Interviews:
Dr. Deborah Thoben
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
Lützerodestr. 9
30161 Hannover
Tel. 0511 / 3483630
Deborah.Thoben@kfn.de 
   Dipl.-Soz. Sandra Fernau
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
Lützerodestr. 9
30161 Hannover
Tel. 0511 / 3483628
Sandra.Fernau@kfn.de