"Causa Freisen" I, II, III


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  • 23.09.2019: (Freisen III):  (Oberwesel, ehem. Freisen-OberkirchenEin Trierer Bistumspriester soll Anfang des Monats im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofes einem 14-jährigen Jugendlichen Geld für sexuelle Handlungen angeboten haben. (spiegel.de, abendblatt.de)
  • 27.07.2019: (Freisen II): Ein ehemaliger Trierer Priesterseminarist  missbraucht als Geistlicher einen elfjährigen Jungen. Er wechselt das Bistum und vergeht sich erneut. BZ-Redakteur Florian Kech erklärt, wie das sein kann – und beleuchtet eine Spur nach Südbaden. (badische-zeitung.de)
  • 03.06.2019: (Freisen I): Ex-Pfarrer von Freisen könnte bald befragt werden: Auf Nachfrage der Saarbrücker Zeitung berichtet Sprecher Thomas Klimmek, dass mittlerweile ein Betroffener gehört wurde. Es handele sich um einen Zeugen, der beim Bistum Trier noch nicht befragt worden war. Die Befragung sei durch den Vorsitzenden Richter erfolgt, das Protokoll dem Kirchenanwalt sowie dem Anwalt des Beklagten übermittelt worden. Beide waren zur Anhörung geladen, hatten laut Klimmek aber auf die Teilnahme verzichteten.Der Kirchenanwalt habe beantragt, zwei Betroffene erneut anzuhören. Dem Antrag solle entsprochen werden. Sollten zwischenzeitlich keine weiteren Beschuldigungen eingehen, könnte im Sommer der beschuldigte Ex-Pfarrer zur Sache befragt werden. (Saarbrücker-zeitung.de)
  • 08.04.2019: (Freisen II) Hätte der Missbrauch im Jahr 2002 an einem damals 11jährigen Jungen im Bistum Würzburg verhindert werden können? -  Im Jahr 1993 hat der aus Freisen stammende ehemalige Trierer Priesterseminarist Chorherr Dominik V. einen Ministranten missbraucht. Erst 2017 wurde der Fall durch das Nachrichtenmagazin Profil öffentlich gemacht.  Ein österreichisches Magazin hat den Fall weiter recherchiert, dabei zeigt die neue Faktenlage, dass das Kloster schon sehr früh von den Vorfällen gewusst haben musste. Anstatt aufzuklären, wurde der Fall über die Jahre freilich vertuscht und verschwiegen. Das hatte zur Konsequenz, dass der mutmaßliche Missbrauchstäter auch in Deutschland straffällig geworden ist und später auch verurteilt wurde.  - Experten forderten  klar und deutlich den Rückzug Backovskys, der einst als Novizenmeister des Missbrauchstäters und ab 1996 als Propst des Stiftes für den Umgang mit dem Missbrauchsthema Verantwortung übernehmen hätte müssen. Backovsky selbst lässt dazu über die Pressestelle des Stiftes schriftlich mitteilen: „Ich bin mir der Verantwortung, die sich aus der Aufarbeitung des Missbrauchsfalles aus 1993 sowie aus den Empfehlungen der Expertengruppe ergibt, sehr wohl bewusst. Ich betrachte es daher als meine Pflicht und Schuldigkeit, für die rasche und restlose der Umsetzung der weitreichenden Empfehlungen zu sorgen. Ich hielte es für falsch, mich vor dieser Verantwortung zu drücken.“ 
  • 20.03.2019: (Freisen II) Der Freisener Pfarrer, gegen den ein kirchliches Strafverfahren wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger vorm Kölner Kirchengericht läuft, war bereits vor einigen Wochen Thema einer umfangreichen Dokumentation im Fernsehen. Eine Fernsehsendung berichtet nun über einen weiteren Pfarrer, der aus Freisen stammt, Seminarist im Bistum Trier war, und ebenfalls in Freisen Primiz feierte. Er soll sich bereits 1993 an einem Jungen vergangen haben. 1996 ließ er sich in Rumänien zum Priester.weihen.  Im Jahr 2000 bekam der Pfarrer im Bistum Würzburg eine kleine Gemeinde und vergriff sich hier erneut an einem Minderjährigen. Es folgte eine Verurteilung. Doch V. blieb weiterhin im Einsatz, obwohl es immer wieder Hinweise gab, dass er sich auch weiterhin im Umgang mit Minderjährigen immer wieder auffällig und distanzlos verhielt. 

  • 12.03.2019: Im Fall des ehemaligen Pfarrers von Freisen wurden die beiden neuen Verdachtsfälle durch die Staatsanwaltschaft geprüft, bestätigt Mario Krah, Pressesprecher bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken: „Eines der darauf eingeleiteten Verfahren wurde wegen Verjährung eingestellt, weil sich die Tat bereits 1982 ereignet haben soll.“ Das zweite Verfahren ist noch anhängig. Gegenstand der Anzeige sei der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen 2006. (saarbruecker-zeitung.de)
  • 18.02.2019: Im Fall des ehemaligen Pfarrers von Freisen gibt es zwei neue Verdachtsfälle des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Die Staatsanwaltschaft hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. In einem Fall geht es nach SR-Informationen darum, dass der Ex-Pfarrer einen Jugendlichen vor rund zwölf Jahren bei einem Ausflug in den Schwarzwald missbraucht haben soll. Der andere Verdachtsfall soll länger zurückliegen. Vier weitere Verfahren gegen den Ex-Pfarrer wurden bislang wegen Verjährung oder mangels Tatverdacht eingestellt.  (Saarländischer Rundfunk, "Aktueller Bericht", Sendung von Montag 18.02.2019)
  • 18.02.2019:  "Schuld ohne Sühne? -  Die Kirche und der sexuelle Missbrauch".  Der ARD-Film begleitet mehrere Betroffene - darunter auch Betroffene des ehemaligen Freisener Pfarrers - bei ihrer persönlichen Aufklärung und ihrem Kampf um Gerechtigkeit. (zur vollständigen Sendung)
  • 05.02.2019: Den ehemaligen Freisener Pfarrer erwartet ein kirchliches Strafverfahren. Nur wann, ist noch nicht klar. Thomas Klimmek, Pressesprecher beim Erzbistum Köln, klärt auf Nachfrage der Saarbrücker Zeitung auf: „Ein Zeuge, der noch nicht befragt wurde, konnte angehört werden.“ In Kürze gebe es weitere Ermittlungen im Zusammenhang mit dieser Aussage. Und weiter: „Hinsichtlich der Zeugen, die bereits in Trier ausgesagt haben, wird sich der Kirchenanwalt dahingehend erklären, ob er noch eine weitere, erneute Befragung beantragt. (saarbrücker-zeitung.de)
  • 21.05.2018: Das Bistum hätte "proaktiver" mit den Hinweisen umgehen müssen, sagt Ackermann. (SZ)
  • 18.05.2018: Bischof löst Versprechen ein: Diese Woche kam dann die Nachricht: Der Bischof löst sein Versprechen ein. Er kommt am Pfingstmontag nach Freisen. Um 9.30 Uhr hält er die Messe, anschließend redet er mit Bürgern im Kolpinghaus. Bleibt zu hoffen, dass offene Fragen beantwortet werden und die Männer und Frauen wirklich zufrieden den Saal verlassen. (SZ)
  • 15.05.2018: Bischof Dr. Stefan Ackermann wird am Pfingstmontag, 21. Mai, um 9.30 Uhr, nach Freisen kommen, damit er persönlich Rede und Antwort zu den Unstimmigkeiten stehen kann, die sich bereits 2015 nach der Beurlaubung Pfarrer Mentgens und seiner Versetzung in den Ruhestand sowie der erhobenen Vorwürfe gegen ihn ergeben haben. (wochenspiegel)
  • 11.05.2018: Freisen: Anonymer Brief wirbelt erneut Staub auf: Pfarrer Hanno Schmitt in Freisen wird harsch kritisiert.   / Stefan Ackermann, Diözesanbischof in Trier, wird an Pfingstmontag,  21. Mai, die Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen besuchen. Er wird um 9.30 Uhr mit einem Pontifikalamt in der Pfarrkirche Freisen mit der Pfarreiengemeinschaft feiern und anschließend den Gläubigen im Kolpinghaus in Freisen Rede und Antwort stehen.  (SZ)
  • 19.03.2018: Ein Verhandlungstermin im kirchlichen Strafverfahren gegen den ehemaligen Freisener Pfarrer steht noch nicht fest: „Derzeit werden am Kölner Kirchengericht weiterhin die Akten durchgearbeitet, um die Anklage förmlich vorzubereiten.“ (SZ)
  • 19.01.2018: "So mahlen die Mühlen des Kirchengerichts": Christina Weyand von der Pressestelle des Erzbistums Köln erläutert ausführlich die einzelnen Schritte, bis es zu dem Verfahren kommt. (SZ)
  • 19.01.2018: "Die Geschehnisse der Vergangenheit zu reflektieren und miteinander in die Zukunft zu blicken: Das sind die Anliegen eines Gesprächs zwischen Bischof Stephan Ackermann, Vertretern der Gremien der Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen und den Ortsvorstehern von Freisen und Oberkirchen am Mittwoch gewesen.Am Ende waren sich die Gesprächspartner einig, dass es nun gelte, Wege zu eröffnen, um die Pfarreiengemeinschaft zusammenzuführen. Verabredet wurde ein Besuch von Bischof Ackermann in der Pfarreiengemeinschaft. Über Zeitpunkt und Gestaltung werden die Gremien der Pfarreiengemeinschaft ebenso wie die zuständigen Personen im Bistum beraten. „Ich bin sicher, dass wir eine gute, miteinander abgestimmte Form finden werden“, zeigte sich Ackermann zuversichtlich. (SZ)
  • 11.01.2018: Guido Britz, der Anwalt des ehemaligen Pfarrers von Freisen wirft dem Vatikan vor, er wolle an seinem Mandanten ein Exempel statuieren." -  sagte Britz. (SR
  • 10.01.2018: Im "Aktuellen Bericht" (SR) sagt die Rechtsanwältin von Michael W: "Ich denke, dass man sich intensiv mit den Aussagen der Betroffenen auseinandergesetzt hat, die sehr umfangreich waren. Man hat die vorhandenen Unterlagen durchgearbeitet und es ergibt sich schon ein recht klares Bild."  Weiter heißt es: "Was möglicherweise mit dazu beigetragen hat: Der Priester soll bei einer polizeilichen Vernehmung 2006 die Vorwürfe von W. offenbar teilweise eingeräumt haben."
  • 10.01.2018: Gegen den unter Missbrauchsverdacht stehenden früheren Pfarrer von Freisen wird ein Strafverfahren am kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln eingeleitet (PM, Bistum Trier)
  • 28.10.2017: Ein Leserbrief in der "Saarbrücker Zeitung": "Hinweise, dass Opfer leiden, wurden ignoriert."
  • 16.10. 2017: "Neue Zahlen über Opfer und Täter im Bistum Trier will das Bistum erst Ende des Jahres veröffentlichen. Laut Ackermann sind aber nur noch ganz wenige kirchenrechtliche Verfahren gegen Geistliche offen. Darunter ist auch der Fall des ehemaligen katholischen Pfarrers von Freisen im Saarland, der vor zwei Jahren nach Konflikten mit dem vorgesetzten Priester zunächst beurlaubt und später laut Bistum auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt worden war. Nach Angaben des Bistums hat sich der Missbrauchsverdacht gegen den Geistlichen erhärtet. Nun müsse die Glaubenskongregation entscheiden, wie es weitergehe. In der Kirchengemeinde polarisiert der Fall, das weiß auch der Trierer Bischof. "Das ist für die Pfarrei verheerend." (Bischof Ackermann im Interview, "Trierer Bischof mahnt zur Achtsamkeit", saarbruecker-zeitung.de)
  • 25.09.2017: "Die Betroffenen sind im Rahmen der kirchlichen Voruntersuchung erstmals ausführlich und persönlich gehört worden". ("Aktueller Bericht", sr, 25.09.2017, ab Minute 27)
  • 25.09.2017: Bistum empfiehlt Vatikan Verfahren: Bischof verdächtigt Ex-Pfarrer des Missbrauchs (saarbruecker-zeitung.de)
  • 25.09.2017: Kardinal Marx wusste bereits vor zehn Jahren von den Vorfällen (essentiel.lu)
  • 25.09.2017: Verdacht auf sexuellen Missbrauch gegen Ex-Pfarrer erhärtet: Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising, hatte 2016 eingeräumt, bereits zehn Jahre zuvor als Trierer Oberhirte von entsprechenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen erfahren zu haben. Die katholische Kirche teilte 2016 mit, mittlerweile würde in einem solchen Fall anders verfahren. Tatsächlich begann sie mit eigenen Vorermittlungen gegen den ehemaligen Pfarrer von Freisen. (welt.de)
  • 25.09.2017: Verdacht op Mëssbrauch géint Paschtouer gëtt méi konkret:Zu Freisen hei vir an Däitschland huet sech de Verdacht konkretiséiert, datt e fréiere Paschtouer an de 90er-Jore Mannerjäreger soll mëssbraucht hunn. (rtl.lu/international)
  • 25.09.2017: Bistum Trier votiert für Strafverfahren gegen ehemaligen Freisener Pfarrer (saarbruecker-zeitung.de)
  • 25.09.2017:  Verfahren gegen Ex-Pfarrer empfohlen (sr.de
  • 25.09.2017: Das Bistum Trier gibt die offizielle Pressemitteilung zum Ergebnis der kirchenrechtlichen Voruntersuchung heraus (bistum-trier.de)
  • 22.09.2017  Der Missbrauchsverdacht gegen den ehemaligen Pfarrer von Freisen hat sich in mehreren Fällen erhärtet  (sr.de)
  • 22.09.2017: Die kirchenrechtliche Voruntersuchung in der "Causa Freisen" wurde inzwischen abgeschlossen. Das Ergebnis wird in der Vorabendmesse in Freisen vorgelesen. Ein Kommentar über die letzten Monate. 
  • 23.08.2016: Was haben die Nachforschungen bei den Missbrauchsvorwürfen in Freisen ergeben? Und wie setzen sich Verantwortliche dafür ein, dass es nicht zu sexuellen Übergriffen in der Kirche kommt? Die Betroffeneninitiative "MissBiT" fordert eine von der Kirche unabhängige Aufarbeitung. Nur dann rechne Missbit damit, dass wirklich aufgeklärt werde, sagt Claudia Adams. (saarbruecker-zeitung.de)
  • 09.08.2017: Bischof Ackermann wendet sich in Hirtenbrief an die Gläubigen von Freisen: Der Bischof habe bereits im November vergangenen Jahres einen Zwischenbericht übermittelt und die Verantwortlichen über die Komplexität des Falles informiert. „Ich bin mir bewusst, dass dieses schwebende Verfahren Sie als Pfarreingemeinschaft belastet“, schreibt Ackermann in dem Hirtenbrief. Des Weiteren möchte Ackermann die Gläubigen zu einer Versöhnung ermutigen. Er könne von Trier aus nicht einfach Frieden verordnen und appelliert daher: „Sie selbst gestalten diese Versöhnung vor Ort in Ihren Beziehungen und Begegnungen.“ (saarbrücker-zeitung.de)
  • 03.05.2017:  "Sein Pfarrer soll ihn missbraucht haben - Aber er kann es nicht beweisen." Wie soll die Kirche mit einem mutmaßlichen Täter umgehen, der mehrfach angezeigt, aber nie verurteilt wurde? Der heikle Fall im Bistum Trier. (zeit.de)
  • 03.05.2017:  Kardinal Marx sieht Versäumnis in Missbrauchsskandal „leider erst im Nachhinein“ (epochtimes.de)
  • 03.05.2017: Marx räumt "Versäumnisse" als ehemaliger Trierer Bischof ein (deutschlandfunk.de)
  • 22.08.2016: Cardinal Marx faces accusations over handling of alleged abuse case (catholic news agency)
  • 22.08.2016: Kardinal Marx Menghadapi Gugatan atas Penanganan Kasus Dugaan Pelecehan Seksual (katoliknews.com) (Indonesia)
  • 19.08.2016: Trier (DT/KNA) Das Bistum Trier beruft sich im Umgang mit einem zehn Jahre zurückliegenden Missbrauchsverdacht auf einen Lernprozess. (die-tagespost.de)
  • 16. August 2016: Von den Missbrauchsvorwürfen gegen den ehemaligen Pfarrer von Freisen wusste auch der damalige Trierer Bischof und heutige Kardinal Reinhard Marx. Nach SR-Informationen erfuhr er im Jahr 2006 von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den katholischen Pfarrer wegen des Verdachts auf Missbrauch eines 15-Jährigen, unternahm aber nichts... (Saarländischer Rundfunk). Die Rolle des heutigen Trierer Offizials Georg Holkenbrink, der 2006 als Generalvikar ebenfalls in der Personalkommission saß und informiert hätte sein müssen, wirft weitere Fragen auf.  Wie kann es sein, dass ausgerechnet er Gespräche mit mehreren mutmaßlichen Opfern des ehemaligen Freisener Pfarrers führt und für kirchenrechtliche Untersuchung zuständig ist? 
  • 16. August 2016: Das ARD-Magazin "Brisant" sowie "Aktueller Bericht" / Saarländischer Rundunk berichten darüber, dass Kardinal Marx seit 2006 über die Ermittlungen gegen den ehemaligen Freisener Pfarrer wegen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs informiert war (direkt zum Fernsehbeitrag)
  • 18. Juli 2016: Freisen - Augenwischerei im Bistum: "Hat die Pfarrerkonferenz im Dekanat St. Wendel schon vor Jahren das Trierer Bistum auf Missbrauchsvorwürfe in Freisen aufmerksam gemacht?" - Das Bistum versucht, zu dementieren (MissBit)
  • 16. Juli 2016: "Ehrliche Aufkärung geht anders" - Dem Bistum Trier scheint es derzeit offensichtlich weniger um die Aufklärung zu gehen als um die Suche nach dem Informanten aus den eigenen Reihen. (Saarbrücker Zeitung)
  • 14. Juli 2016: Das Bistum Trier hatte bereits 2013 den ehemaligen Freisener Pfarrer angezeigt. Vorwurf: "schwerer sexueller Missbrauch" an einem Kind im Klassenzimmer einer Grundschule in den 80er Jahren - Während des Ermittlungsverfahrens durfte der Priester weiterhin Kinder auf Kommunionen vorbereiten und mit einzelnen Messdienern in Urlaub fahren ("Volksfreund", Print)
  • 14. Juli 2016: "Weitere Missbrauchsfälle möglich": Ein pensionierter Kripo-Beamter aus Freisen vermutet noch weitere Fälle.  (Saarbrücker Zeitung)
  • 13. Juli 2016: "Hat das Bistum weggehört?" - Ein weiterer Priester bricht sein Schweigen: Demnach soll das Trierer Bistum von Geistlichen selbst schon vor Jahren auf die Verdächtigungen aufmerksam gemacht worden sein. (Saarbrücker Zeitung)
  • 13. Juli 2016: Bistum Trier - Der Druck auf Bischof Ackermann wächst. Das katholische Pfarrhaus von Freisen steht erneut im Verdacht, ein Ort zu sein, an dem Kinder und Jugendliche Geborgenheit suchten, aber ein Martyrium erlebten. (SR, 'Aktueller  Bericht' und SR/Nachrichten)
  • 13. Juli 2016: Zur Erinnerung: Hätte das Bistum aus Köllerbach/Püttlingen nicht lernen müssen? Ein Déjà-vu- Erlebnis aus dem Bistum Trier.
  • 13. Juli 2016: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Pfarrer im Ruhestand (welt.de)
  • 12. Juli 2016: "Das Bistum muss handeln. Muss Klarheit schaffen. Transparenz" -  Das möchte Freisens Ortsvorsteher Gerd Bonenberger. Daher hatte er für Montagabend zum Dorfgespräch ins Feuerwehrhaus geladen. 50 Bürger kamen – und teilten sich in zwei Lager. (Saarbrücker Zeitung)  
  • 12. Juli 2016: Weiterer Missbrauchsverdachtsfall in Freisen:  In der katholischen Gemeinde von Freisen gibt es einen weiteren Verdacht auf sexuellen Missbrauch. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Ex-Pfarrer Otmar M., nachdem ihn das Bistum angezeigt hat. Nach Informationen des Saarländischen Rundfunks steht der Geistliche im Verdacht, vor rund 20 Jahren einen 12jährigen im Pfarrhaus sexuell missbraucht zu haben. Die drei bisherigen Verfahren der Staatsanwaltschaft gegen M. wurden eingestellt. In einem der Fälle ermittelt das Bistum seit Mai. (SR)
  • 09. Juli 2016: Ortsvorsteher bittet zum Dorfgespräch - Kirchenstreit spaltet den Ort (Saarbrücker Zeitung)
  • 25. Juni 2016: "Machtwort von Bischof Ackermann gefordert / Kirchenstreit in Freisen: Pfarrgemeinderat wünscht Aufklärung" (Saarbrücker Zeitung)
  • 23. Juni 2016: "Neue Entwicklungen im Fall der Missbrauchsvorwürfe gegen Freisener Ex-Pfarrer" (wndn.de)
  • 22. Juni 2016: "Missbrauchsvorwürfe im Bistum Trier: Vorwürfe im Geheimarchiv verschwunden?"  (Eifelzeitung.de)
  • 22. Juni 2015: "Angebliche Sexübergriffe des Freisener Ex-Pfarrers: Wollte Bistum Vorwürfe unter den Teppich kehren?" (Bild.de)
  • 19. Juni 2016: "Diesseits von Eden" (WDR) berichtet ausführlich über die Vorgänge im Bistum Trier in der "causa Freisen"
  • 18. Juni 2016: "Schwarze Löcher" im Bistum Trier, Hinweise werden in Nebenakten abgelegt, wo sie vergessen werden.  Verantwortliche hielten sich nicht an die Leitlinien von 2002. Die Presseerklärung, die das Bistum Trier veröffentlichte ist widersprüchlich. Und das Opfer wurde offensichtlich 10 Jahre lang vergessen zu informieren. - Das ergaben die Recherchen von Christoph Fleischmann, WDR5. 
  • 18. Juni 2016: Aus der Vorabankündigung der WDR-Recherche (Christoph Fleischmann) geht eindeutig heraus hervor, dass sowohl Bischof Ackermann als auch Kardinal Marx 2006 über das Verfahren persönlich informiert wurden.
  • 18. Juni 2016: Noch 2010 behauptete das Bistum Trier, "In den vergangenen 15 Jahren ist kein Missbrauchsfall von Priestern bekannt geworden" - Dies ist ein Widerspruch zu dem Verfahren von 2006.  Recherchen ergeben, dass Freisen aber nachweislich nicht der einzige Fall ist, über den das Bistum Trier nachweislich  über sexuellen Missbrauch durch Angehörige der katholischen Kirche informiert wurde.  Diese Aussage von Ackermann entsprach nicht der Wahrheit. Korrespondenzen hierzu liegen vor. (ca)
  • 10. Juni 2016: In der Printausgabe "Trierischer Volksfreund" erscheint der Artikel "Bistum Trier weist Vorwürfe zurück". Online ist der Artikel jedoch nur wenige Stunden abrufbar. Dann folgt eine Fehlermeldung. (http://www.volksfreund.de/4490461)
  • 04. Juni 2016: Der Druck auf Bischof Ackermann wächst: Irritierende Fotos und neue Vorwürfe - Pfarrer des Bistums Trier soll schon vor zehn Jahren Missbrauch gestanden haben (volksfreund.de)
  • 03. Juni 2016 (10.00h) sr.de (Nachrichten / "Meldungen kompakt"): "Freisen / Missbrauchsvorwürfe schon früh bekannt: Im Fall des mutmaßlichen Missbrauchs eines Jugendlichen durch einen Pfarrer in Freisen hätte das Bistum Trier möglicherweise schon viel früher Vorkehrungen treffen können. Nach SR-Informationen hatte das Bistum Trier schon vor zehn Jahren konkrete Hinweise. Dennoch durfte der Pfarrer bis vor einem Jahr sein Amt in Freisen ausüben. Grund war offenbar, dass er die Missbrauchsvorwürfe gegenüber dem Bistum bestritten hatte. Außerdem hatte die Justiz die Ermittlungen gegen ihn wegen Verjährung eingestellt."
  • 02. Juni 2016 (19.20h) Der "SR" berichtet erneut in seiner Sendung "Aktueller Bericht": Die Vorwürfe richten sich gegen das Bistum Trier: Offenbar hatte das Bistum Trier schon vor 10 (!) Jahren konkrete (!) Hinweise auf mögliche Übergriffe. (ab Minute 12.50)
  • 31. Mai 2016 (19.20h): Der "SR" berichtet in seiner Sendung "Aktueller Bericht" über den Betroffenen und die Vorwürfe gegenüber des ehemaligen Freisener Pfarrers (ab Minute 07:43:00)
  • 31. Mai 2016 (12.30h): "Das Missbrauchsopfer des Freisener Pfarrers spricht - 17 Jahre nach der Tat" (Audiobeitrag) (sr.de)
  • 25. Mai 2016: Der Bruder des ehemaligen Pfarrers äußert in einem Leserbrief Vorwürfe ("volksfreund.de)
  • 25. Mai 2016: Entgegen seiner Ankündigung, keine offizielle Mitteilung zu veröffentlichen, (mit der Begründung, der Pfarrer befände sich schließlich im Ruhesstand),  veröffentlicht das Bistum Trier nun doch eine  offizielle Stellungnahme ("bistum-trier.de")
  • 24. Mai 2016: "Bistum Trier: Vorwürfe gegenüber Bischof Ackermann - Bistum hätte früher reagieren müssen" ("sr-online")
  • 24. Mai 2016: "Bistum äußert sich zu Missbrauchsvorwürfe gegen ehemaligen Freisener Pfarrer" ("wndn.de")
  • 22. Mai 2016: "Beurlaubt und Gottensdienst-Verbot: Freisener Ex-Pfarrer soll Kinder missbraucht haben!" ("bild.de")
  • 22. Mai 2016: Aufgrund der aktuellen Berichterstattung wird ein weiterer katholischer Priester aus dem Bistum Trier, der inzwischen verstorben ist, mit Vorwürfen schweren sexuellen Missbrauchs konfrontiert. Das Bistum wurde informiert. An der Aussage und Beschreibung der Betroffenen besteht absolut kein Zweifel.
  • 20. Mai 2016: "Missbrauchsskandal im Bistum Trier? Priester soll Kinder missbraucht haben – Staatsanwaltschaft ermittelte" ("focus.de")




die "offizielle" Vorgeschichte:

  • 26.05.2015: Verabschiedung von Pastor Otmar M. im Kolpinghaus in Freisen (Bildergalerie)
  • 11.05.2015: In die Diskussion um den Freisener Pastors Otmar M. schalten sich nun auch Vertreter der Pfarreien Oberkirchen, Grügelborn und Wolfersweiler ein. Sie brechen eine Lanze für Pfarrer Hanno Schmitt.  Das Bistum Trier wollte auf Nachfrage zu diesem Thema keine Stellung nehmen und verwies auf "vertrauliche Personalentscheidungen". (saarbruecker-zeitung.de)
  • 21.04.2015: Freisen. Sie sind mit der Entscheidung des Bistums Trier nicht einverstanden, Pastor Otmar M.  zu beurlauben. Sie sehen unüberbrückbare Differenzen mit dem Oberkircher Pastor Hanno Schmitt. Zurückgetretene Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Pfarrverwaltungsrates Freisen nehmen Stellung zu den Ereignissen in der Kirchengemeinde. (saarbruecker-zeitung.de)
  • 08.04.2015: Seelsorger-Streit: Bistum beurlaubt Freisener Pastor. Die Gottesdienste in dieser Woche wird er noch halten und mit den Kommunionkindern den Weißen Sonntag feiern. Ab kommenden Dienstag aber ist der Freisener Pfarrer Otmar M. Das hat das Bistum Trier mitgeteilt. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat ihn ab 14. April von seinem Dienst beurlaubt. Zur Begründung heißt es in der Mitteilung des Bistums: „In der Vergangenheit hat es immer wieder Konflikte zwischen dem vorgesetzten Pfarrer Hanno Schmitt und Kooperator Mentgen gegeben. Trotz vielfältiger Gespräche mit den Verantwortlichen des Bistums ließ sich dieser Konflikt nicht befrieden.“ Dabei sei Pfarrer M. vorzuwerfen, dass er sich fortgesetzt nicht an Absprachen und ergangene Weisungen gehalten habe, so der Bistumssprecher. (saarbruecker-zeitung.de)