Montag, 10. Juni 2013

Teilnehmer "1.Netzwerktreffen Prävention Trier"


29.05.2013
Sehr geehrter Herr Dr. Zimmer,

ich beziehe mich auf das "Netzwerktreffen", welches am 24.05.2013 in Trier stattgefunden hat und bitte um Angaben, welche Personen welche Organisationen vertreten haben bzw. zukünftig vertreten werden.



Mit freundlichen Grüßen,

Claudia Adams 

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           29.05.2013

Sehr geehrte Frau Adams,

zunächst freut es mich, von Ihnen zu hören.

Zu dem Fachnetzwerk: die Referentin, die die Vorbereitung zentral verantwortet hat, ist heute nicht da, so dass ich aus dem Gedächtnis antworten muss. Anwesend waren Hauptamtliche, die beruflich oder verbandlich im Feld Prävention tätig sind bzw. im Ablauf des letzten Jahres konkret wegen Fragen der Umsetzung und der Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Präventionsordnung des Bistums im Bischofshof oder bei der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz angefragt haben, sowie Fachdienste, die sich bereits seit längerem mit der Frage Prävention sexueller Gewalt entweder als Haupt-Schwerpunkt oder als Teilgebiet beschäftigen ubnd zu denen es fachlichen Kontakt seitens der Beratungsdienste des Bistums gibt.

Dazu gehörten Fachleute, die in der Psychiatrie in der Therapie Betroffener arbeiten, Mitarbeiter der Polizei, sowohl aus Fachkommissariaten wie aus dem Feld Prävention der Polizei, Mitarbeitende von Frauenhaus, Frauennotruf, Kinderschutzdiensten und Fachberatungsstellen für Jungen, die Opfer sexueller Gewalt wurden.. Vertreter aus dem Bereich Gesundheitsämter, der Landesarbeitsgemeinschaft der Erziehungsberatungsstellen, der stationären Dienste der Jugendhilfe im Caritasbereich und außerkirchlich. Desweiteren Vertreter des Berufsverbands der Pastoral- sowie der Gemeindereferenten. Anwesend war auch der Zuständige für Prävention im Ministerium in Mainz. Der Blick richtete sich also vor allem nach Außen. Ein weiterer Schritt wird sein, dazu mit den kirchlichen Verbänden im Bistum ins Gespräch zu kommen. Es gibt verschiedene Ebenen der Vernetzung, die wir versuchen werden in Gang zu setzen. Ob es gelingt  wird dabei immer davon abhängen, ob sich ein gemeinsames Ziel findet.

Ziel dieses ersten Treffens war es zunächst, möglichst viele hauptamtliche Akteure in Kontakt zu bringen und zu sehen, ob sich daraus Impulse herleiten lassen. Die Einladungsliste war dabei nicht vollständig, sondern entspricht dem jetzigen Stand. Wir werden die Diskussionsergebnisse in den nächsten Wochen allen, die teilgenommen haben und allen, die Interesse gezeigt haben, aber an dem konkreten Termin nicht teilnehmen konnten, zusenden, mit der Bitte sich zu positionieren ob und in welcher Form weiter gearbeitet werden soll. Erst nach dieser Runde kann ich Ihre letzte Frage beantworten. Ich gehe davon aus, dass sich einige Institutionen bzw. Verbände gegen eine Teilnahme entscheiden, andere vielleicht neu hinzu kommen. Wie der Begriff Fachnetzwerk sagt, geht es aber nicht um ein formales Gremium, sondern um den Versuch ein offenes Netzwerk von Akteuren zu bilden, das auf der Arbeitsebene angesiedelt ist und dessen Zusammensetzung und Arbeitsform sich nach Steuerung der Teilnehmenden ändern kann und wird. Eine Idee ist, dieses auch im Internet abzubilden, gerade um einen leichten und transparenten Zugriff auf Informationen zu den zahlreichen Projekten und Akteuren zu ermöglichen, damit die Arbeit aller davon profitiert.

mit freundlichen Grüssen
Dr.Andreas Zimmer



Sine Ira et Studio 
Tacitus


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29.05.2013



Sehr geehrter Herr Zimmer,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, die jedoch nicht meine Frage beantwortet.

Daher wiederhole ich sie gerne wieder.

1. Wer (Name) vertrat am 24.05. welche Organisation (Name). Mehr nicht.

2. Sie schreiben: "Ich gehe davon aus, dass sich einige Institutionen bzw. Verbände gegen eine Teilnahme entscheiden, andere vielleicht neu hinzu kommen." ... " Anwesend waren Hauptamtliche, die beruflich oder verbandlich im Feld Prävention tätig sind bzw. im Ablauf des letzten Jahres konkret wegen Fragen der Umsetzung und der Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Präventionsordnung des Bistums im Bischofshof oder bei der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz angefragt haben".

Somit frage ich hiermit an, ob ein Vertreter von "MissBiT" sowie ein Vertreter von "schafsbrief.de" auch daran teilnehmen dürfen. 

Ich verbleibe mit zwei einfachen Fragen und freundlichen Grüßen,

Claudia Adams

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29.05.2013


Sehr geehrte Frau Adams,

Zu 1) der Fehler war, zu versuchen schnell zu antworten. Wenn Sie so konkret fragen, dann ist die Antwort: Ich muss um Geduld bitten. Sobald ein Internetportal steht, sind die von Ihnen gewünschten Informationen zugänglich. Bis dahin gilt, wie auch sonst, das wir mit personenbezogenen Daten achtsam umgehen, in analoger Anwendung von §28 Bundesdatenschutzgesetz, d.h. ohne Zustimmung der Teilnehmenden darf ich dies nicht tun. Die wird dann vorliegen, wenn das Einverständnis vorliegt, an einem Internetportal teilzunehmen. Das wird seine Zeit dauern. Aber zum jetzigen Zeitpunkt sind das auch nur Teilnehmende eines ersten Treffens, die mit ihrer Teilnahme noch keine Zusage zur dauerhaften Zusammenarbeit gegeben haben. 

Zu 2) Diese Frage hätte ich nicht erwartet. Sie hatten mir mit Ihrer letzten Mail untersagt, nochmals mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, da Sie das als heuchlerisch ansehen, daher war das zu keinem Zeitpunkt Teil der Vorüberlegungen. Spontan würde ich auf Ihre Frage antworten:  Genau wie bei jedem anderen, der auf das Fachnetzwerk aufmerksam wird und Interesse zeigt, sollte man sich zusammensetzen und darüber sprechen. Ich bzw. wir würden ihnen dann  vorstellen, wie das angedachte und diskutierte Konzept dieser Vernetzung ist und Sie könnten uns ihre Vorstellungen mitteilen. Z.B. ist das ein erster Baustein in einem Gesamtkonzept, bei dem der Fokus auf Hauptamtlichen lag. Ein weiterer wird die Frage der Vernetzung mit und unter den katholischen Verbänden sein, ebenso die Frage, wie mit Betroffenen und Initiativen von Betroffenen eine Vernetzung aussehen kann. Daher würde ich vorschlagen, dass wir ein Treffen vereinbaren und gemeinsam überlegen. 

Ich bin jetzt in Kurzurlaub und erst Montag wieder erreichbar. Vielleicht könnten Sie mir aber Vorschläge für Termin, Ort und Teilnehmende an einem solchen Informationsgespräch nennen?


mit freundlichen Grüssen
Dr.Andreas Zimmer
Non quia difficilia sunt, non audemus, sed quia non audemus, difficilia sunt. 
Seneca


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Anmerk. ca:

Meine Frage wurde dann von anderer Stelle prompt beantwortet. Die Namen der einzelnen Vertreter liegen vor.





Teilnehmer Fachnetzwerk Prävention, 24.05.2013, Robert-Schuman-Haus, Trier


Folgende Institutionen bzw. Organisationen waren am 24.05.2013 bei dem  "1.Netzwerktreffen Prävention Trier" vertreten: 

  • Kreisverwaltung Trier-Saarburg / Jugendamt
  • Facharzt für Kinder-/ und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Trier
  • Berufsverband der Pastoralreferentinnen
  • Caritasverband für die Diözese Trier e.V.
  • Leitung Soziale Dienste beim CV Westeifel e.V.
  • Beratungsstelle Phoenix, Saarbrücken
  • Landespolizeipräsidium Saarland LPP 246
  • Katholische Kirchengemeinde St. Eligius, Saarbrücken
  • Frauennotruf Trier
  • Inverventionsstelle Trier
  • Landgericht Trier (ließ sich entschuldigen)
  • Institut FENESTRA Benediktbeuren (Referentin)
  • Frauenhaus Trier 
  • Außenstelle Weißer Ring im Landkreis Bernkastel
  • Außenstelle Weißer Ring im Kreis Trier / Trier-Saarburg
  • LAG der Träger c/o Lebensberatung Hermeskeil
  • Ministerium des Inneren, für Sport  und Infrastruktur, Kriminalprävention Mainz
  • Gesundheitsamt Kreisverwaltung Trier-Saarburg
  • kfd-Diözesenverband Trier
  • Berufsverband der Gemeindereferentinnen
  • Stadtverwaltung Trier Jugendamt / Netzwerk Kinderschutz
  • Kriminalinspektion Trier
  • Diözesanverein SkF für das Bistum Trier e.V.
  • Sozialdienst kath. Frauen - Annastift Trier gGmbH
  • Kinderschutzdienst beim Caritasverband Westeifel e.V.
  • Agentur für Arbeit, Trier
  • Fachschule für Altenpflege, Trier
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais e.V. Trier
  • FBI - Psychologie Universität Trier
  • Bundespolizeiinspektion Trier Sachbereich Kriminalprävention
  • Frauennotruf Rhein-Hunsrück