Donnerstag, 4. April 2013

South Africa - 9 points ;-)

Regionalnachrichten, 04.04.2013 20:13 Uhr

Trier/Kapstadt: Ackermann in Südafrika eingetroffen
Der Trierer Bischof Ackermann ist zu einem Besuch in Südafrika eingetroffen. In Kapstadt will er sich u. a.über das AIDS-Projekt des Bitburger Priesters Hippler informieren.

Hippler setzt sich dort seit Jahren für HIV-Infizierte ein. Er war mit der Bischofskonferenz in Streit geraten, weil er die strikte Ablehnung von Kondomen durch die Kirche kritisiert hatte.

Nachdem die Bischofskonferenz Hipplers Vertrag in Südafrika nicht verlängern wollte, hatte Ackermann den Priester auf Bistumskosten freigestellt, damit dieser seine Arbeit fortsetzen konnte.






Tagesstatistik "Aufrufe" des Blogs am 04.04.2013, 12:00h

"Wieso ist das so, dass die, ich sag' mal so, Bischof Müller, oder Bischof Zollitsch, eben letztlich aus diesen Staatsleistungen bezahlt werden. Wenn man sie fragt, sagen sie aber: "Nein, das sind Kirchengelder! "? 

Frerk: "Sie sagen - glaube ich nicht - das sind Kirchengelder, sondern sie sagen, es sind die PACHTERSATZLEISTUNGEN FÜR ENTEIGNETES KIRCHENGUT IM 19. JAHRHUNDERT! - Und das ist historisch falsch, denn wenn Sie in den Reichsdeputationshauptschluss 1803 hineinschauen, steht dort nur, dass die depositierten Bischöfe, Fürstbischöfe, lebenszeit unterhalten werden."




weitere Info zum Reichsdeputationshauptschluss:

Österreich: Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien

Mittwoch, 3. April 2013

nicht nur in Österreich: "Arbeitsplatzgarantie" für Kindesmissbraucher


"Aber nicht alle haben wohl gleich viel Dreck am Stecken. Über die Klasnic-Kommission, so nochmal Nico Alm, "bekommt sie [die katholische Kirche] Zugang zu intimsten Details von Missbrauchsopfern". Die Kirche könne vollkommen unkontrolliert mit den Datenbeständen verfahren. Kritiker machen unterdes deutlich, wie perfide das Ausmaß des klerikalen Verhaltens geworden sei: Ein Viertel der Kindesmissbraucher habe den Kindern mit der Hölle, mit Gewalt oder mit Versündigung gedroht.
Außerdem erhielten die Täter eine "Arbeitsplatzgarantie" seitens der Kirche; sie werden in der Regel auch nach Bekanntwerden ihrer schändlichen Taten nicht entlassen, sondern höchstens versetzt. Solche und andere empörende Zustände sollen in Zukunft durch das Bundesgesetz abgestellt werden. An detaillierten Berichten über skandalöse Zustände mangelt es derweil im Nachbarland nicht..."




“Ausnahmen müssen für alle gelten”

Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien kämpft gegen das System der anerkannten Religionsgemeinschaften in Österreich und fordert mehr Konsequenzen bei Missbrauchsfällen in der römisch-katholischen Kirche. Mitinitiator Niko Alm im Gespräch.

Sie fordern auch ein Bundesgesetz zur Aufklärung von Missbrauch in der Kirche. Jetzt sagt die Kirche, dass sich die Opfer sowieso an das Rechtssystem wenden können. Wozu braucht es also ein Bundesgesetz und was soll da drinnen stehen?

"Es geht darum, dass die Kirche eine Organisation ist, in der sexueller Missbrauch in einer statistisch signifikant höheren Zahl vorkommt als in anderen Organisationen. Es ist ja auch so, dass bekannte Täter einfach versetzt werden oder gar im Amt bleiben. Das heißt, sie werden überhaupt nicht zur Rechenschaft gezogen. Wir sagen nur, da liegt etwas vor, wo gefälligst genauer hingeschaut werden muss. Die Forderung nach einem Gesetz hat formale Gründe. Bei einem Volksbegehren können wir nur nach einem Gesetz verlangen, dessen Formulierung dann aber wieder die Aufgabe des Parlaments ist..." 





 


Australien: Kommission untersucht Vertuschung von Kindesmissbrauch - besonders im Fokus steht die katholische Kirche.


Mehr als 5000 Zeugen sollen gehört werden: In einer landesweiten Ermittlung sollen in Australien zahlreiche Fälle von Kindesmissbrauch aufgeklärt werden. Besonders im Fokus steht die katholische Kirche.

In Australien wird landesweit wegen Kindesmissbrauchs in Kirchen, Schulen und zahlreichen anderen Einrichtungen ermittelt. Eine nun eingesetzte Kommission soll Medienberichten zufolge ab Mittwoch unter anderem Vorwürfen der Polizei nachgehen, wonach die katholische Kirche Beweise versteckt und verdächtigte Priester geschützt haben soll.

den vollständigen Artikel auf "sueddeutsche.de" lesen

Was Bischöfe verdienen - das Gehalt zahlt der Staat

Die katholische Kirche macht häufig ein Geheimnis aus der Entlohnung der Bischöfe. Im Prinzip ist aber bekannt, wie viel sie jeden Monat bekommen. Bischöfe verdienen in den Besoldungsgruppen B6 bis B10. Von Fall zu Fall kommen Zulagen hinzu, Dienstwagen und -wohnung. Das Gehalt zahlt der Staat.

Losgelöst von Einzelnen wie Franz-Josef Overbeck (Essen), Joachim Kardinal Meisner (Köln) oder Felix Genn (Münster) weiß die Öffentlichkeit im Prinzip, was ein Bischof verdient. Die „Forschungsgruppe Weltanschauungen“ unter Verantwortung des Kirchenkritikers Carsten Frerk nennt für Bischöfe die Besoldungsstufe B6 (gut 8000 Euro brutto) und für Erzbischöfe B10 (gut 11 000 Euro). Plus Dienstwagen, Fahrer und Dienstwohnung, deren geldwerter Vorteil zu versteuern ist. „Ihr Monatseinkommen liegt inkl. Zulagen und geldwertem Vorteil bei ca. 10.000 bis 12.500 Euro.“

Rubrik: Bischof Ackermann und der Umgang mit den Tätern aus den eigenen Reihen, heute: Südafrika




(Tagesstatistik der Aufrufe 03.04.2013, bis 15.00h)

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Dienstag, 2. April 2013

Der Missbrauchsbeauftragte der DBK, Bischof Ackermann, fliegt heute nach Südafrika. Ob er dort auf den per internationalen Haftbefehl gesuchten Priester K. trifft?






Quelle: KölnerExpress,  23.11.2012


Heibel, Vorsitzender der Initiative gegen sexuellen Missbrauch, versucht, Bewegung in den Fall des gebürtigen Willicher Geistlichen Georg K. zu bringen. K. steht in Johannesburg vor Gericht (die WZ berichtete). Ihm wird vorgeworfen, sich zwei Jugendlichen während eines Kommunioncamps genähert zu haben. Zudem hat er massive Missbräuche in Deutschland eingestanden. Das Verfahren in Johannesburg kommt unterdessen nicht voran, immer wieder wird es von Anträgen der Verteidigung verzögert.

Heibel hat sich an den Trierer Bischof Stephan Ackermann gewandt. Der ist Missbrauch-Beauftragter der katholischen Kirche und reist demnächst nach Südafrika. 


  • "Südafrika soll den Pfarrer ausliefern: Staatsanwaltschaft Krefeld beantragt Auslieferungsverfahren gegen Pfarrer K.: "Lange Zeit war es still geworden um den unter Missbrauchsverdacht geratenen Pfarrer Georg K.. Doch jetzt kommt nach fast zwei Jahren wieder Bewegung in die Sache: Die Staatsanwaltschaft Krefeld will, dass der 52-jährige Pfarrer ausgeliefert wird. Arndt Wolfram, Sprecher der Staatsanwaltschaft Krefeld, bestätigte den Grenzland Nachrichten: „Es trifft zu, dass wir schon seit längerer Zeit einen Auslieferungsantrag gestellt haben. Es besteht auch ein Haftbefehl. Die südafrikanischen Behörden haben noch nicht reagiert." (...) „In Deutschland würden wir bei einem Auslieferungsgesuch das Prozessende abwarten. Wie allerdings in Südafrika damit verfahren wird, kann ich nicht sagen", (...) Das Auslieferungsgesuch und der Haftbefehl nehmen nach den Worten von Wolfram den „großen Dienstweg" - sprich vom Justizministerium zum Auswärtigen Amt und dann zu den Behörden in Südafrika." (Quelle: Grenzland Nachrichten - nur Printausgabe)



"Die Kirchen haben das heikle Thema nach eigenen Angaben inzwischen im Griff"

Oldenburg/Hannover/Osnabrück - Immer neue Missbrauchsfälle in der Kirche schockierten die Bürger in den vergangenen Jahren. Jetzt steht ein ehemaliger Kirchenmusiker deswegen vor Gericht. Die Kirchen haben das heikle Thema nach eigenen Angaben inzwischen im Griff.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Verwaltungsangestellten vor, in 23 Fällen von Anfang 2011 bis März 2012 mehrere Kinder sexuell missbraucht zu haben. In den vier schwersten Fällen gehe es um beischlafähnliche Taten. Der Strafrahmen dafür liegt nach Angaben von Gerichtssprecher Michael Herrmann bei 2 bis 15 Jahren Haft.

Die Kirchen in Niedersachsen haben das Thema sexueller Missbrauch in den eigenen Reihen indes offenbar in den Griff bekommen. Es gebe keine aktuellen Verdachtsfälle von Missbrauch, hieß es in den Bistümern Osnabrück und Hildesheim .... Auch die Altfälle seien inzwischen abgearbeitet, sagte Pastor Johannes Neukirch von der Landeskirche.

Johanneum Homburg: Weiteres Opfer meldet sich

"Ein weiterer Betroffener, der sich bisher noch nirgends gemeldet hatte, berichtet ausführlich über wiederholten schweren sexuellen Missbrauch an ihm in den 1970ern im Internat. Der mutmaßliche Täter ist schon vor Jahren verstorben. Bericht folgt."

zur Homepage der "Initiative Ehemaliger Johanneum Homburg"



Ein Betroffener "outet" sich erstmals und gibt einen Täternamen an, der bisher offiziell noch nicht erwähnt wurde - und  bisher noch nicht in Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch gebracht wurde.  Erfahrungsgemäß ist es recht unwahrscheinlich, dass der Betroffene, der die Taten anzeigte, das einzige Opfer dieses Täters ist ... Und um dem Ansprech"partner" für Verdacht auf sexuellen Missbrauch,  Herrn Rütten bzw. seinem Kollegen einer von ihm häufig zu lesenden Formulierung zuvor zu kommen: Nein, es handelt sich in diesem Fall mehr als um eine "Distanzunterschreitung"!

Soviel zu der heutigen Schlagzeile "Weniger Missbrauchsfälle in katholischer Kirche gemeldet" !!! 

"Weniger Missbrauchsfälle in katholischer Kirche gemeldet"

In Bayern zeichnet sich ein Rückgang der Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche ab. Im vergangenen Jahr gingen bei der Missbrauchsbeauftragen des Erzbistums Bamberg, der Anwältin Eva Hastenteufel-Knörr, sieben neue Vorwürfe ein. Im Jahr zuvor seien noch zwölf Fälle aktenkundig geworden, sagte ein Sprecher der Erzdiözese der Nachrichtenagentur dpa.

Auch im Bistum Augsburg nahmen die Meldungen von sexuellem Missbrauch durch Geistliche oder Mitarbeiter der Diözese im vergangenen Jahr deutlich ab: Es gingen 14 Hinweise ein, im Jahr 2011 waren es nach Angaben des Missbrauchsbeauftragten noch 30 Fälle. Zugenommen haben aber 2012 die Meldungen von körperlicher Gewalt von 4 auf 16. Seit 2010 wurden in dem Bistum insgesamt 148 sexuelle oder gewalttätige Übergriffe registriert. Zu zwei Dritteln handelte es sich dabei um sexuellen Missbrauch, zum größten Teil fanden diese Taten vor 1980 statt.



Applaus, Applaus, Applaus! "Es wurden weniger Missbrauchsfälle an die katholische Kirche gemeldet." - Verständlich, wenn Opfer und Betroffene sich jetzt auch vermehrt an Prof. Dr. Christian Pfeiffer wenden anstatt an die "Täterorganisation" selbst.   Und warum sieht sich der "Missbrauchsbeauftragte", Seine Exzellenz, Bischof Stephan Ackermann, bis heute nicht in der Lage, Zahlen aus seinem eigenen Bistum zu veröffentlichen? Vielleicht weil er weiß, dass gleich, welche Zahlen er heute veröffentlichen würde, belegbar sein dürfte, dass seine Angaben nicht der Wahrheit entsprechen? 


Kirche ab sofort offiziell in der "Opferrolle" ?


„Wir haben heute in unserer Gesellschaft als katholische Kirche wirklich einen Passionsweg zu gehen“, sagte der Erzbischof im Kölner Dom.

Der 79 Jahre alte Erzbischof hatte im vergangenen Monat bereits von einer „Katholikenphobie“ gesprochen. In einem Brief an alle Seelsorger im Erzbistum Köln hatte Meisner Priester und Laienmitarbeiter zu Tapferkeit im Umgang mit öffentlicher Häme und „ungerechtfertigten Vorwürfen“ aufgerufen. Der Brief war eine Reaktion auf die Diskussionen über die Zurückweisung eines Vergewaltigungsopfers an zwei Kölner Kliniken sowie den Bruch zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und dem Kriminologen Christian Pfeiffer, welcher Zweifel am Willen zur Aufklärung des Missbrauchsskandals genährt hatte.



Sehr geehrter Herr Meisner, 
als Sie predigten: "WIR haben heute... wirklich einen Passionsweg zu gehen". Zeigte Ihr Zeigefinger dabei auf die gläubigen Messbesucher oder tippten Sie sich dabei auf ihre eigene Brust?

Montag, 1. April 2013

Viele Menschen sähen die Welt "düsterer als sie ist", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch



Bildquellen-Angabe explizit für Herrn Matthias Kopp, Sprecher der DBK respektive seine Anwälte: 


Deutschlands Bischöfe haben sich in ihren Osterpredigten gegen Resignation gewandt. 

Trier/Berlin. Deutschlands Bischöfe haben sich in ihren Osterpredigten gegen Resignation gewandt und vor dem Hintergrund der Euro-Krise für einen neuen Blick auf das menschliche Dasein geworben. Viele Menschen sähen die Welt "düsterer als sie ist", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch. Der Blick der Öffentlichkeit fokussiere sich nicht auf Erreichtes, sondern auf Misserfolg und Katastrophen.

den vollständigen Artikel auf "saarbruecker-zeitung.de" lesen

"Manchmal laufen wir gerade auch in der Kirche Gefahr, nur den Mangel zu sehen und zu meinen, früher wäre alles besser und segensreicher gewesen." Aus dieser "Scheuklappenmentalität" wolle Christus befreien: "Er will unser Herz öffnen."



neuer Kurs im Bistum Trier: "Leibübungen" und "Schweigen lernen"

Quelle: fb
weitere Infos


Ackermann will Bischofshof räumen

Der Trierer Bischof denkt offenbar ernsthaft darüber nach, sich nach einer neuen Bleibe umzuschauen. Hintergrund für Stephan Ackermanns Vorhaben, dass er nach bislang unbestätigten Informationen von 16vor heute Abend in einer Vesper im Dom verkünden will, ist die Absicht des neuen Papstes, die ihm zustehenden Gemächer im Apostolischen Palast nicht zu beziehen. Wenn Franziskus in einem Gästehaus wohne, könne er nicht mehr in einem barocken Palais residieren, soll Ackermann gegenüber Vertrauten geäußert haben. Hinter dem Dom ist man indes alles andere als begeistert von den Plänen, denn auch Mitglieder des Domkapitels, die Weihbischöfe und der Generalvikar müssten dann wohl über kurz oder lang ihre Kurien räumen.


Anmerkung ca:
"...reifte bei Ackermann der Entschluss, nun rasch zu handeln."... "Rasch handeln?" ...  Seine Exzellenz!?  Es kann sich somit folglicherweise nur um einen "Aprilscherz" handeln.

Bischof Ackermann über das "Verheerende" des sexuellen Missbrauchs durch Angehörige der katholischen Kirche - Allerdings lediglich aus der Sicht des Glaubens




"Sexueller Missbrauch: Viele wurden verletzt und bei manchen wurde auch das Vertrauen in Gott zerstört. 

Grundmann:

Bischof Ackermann, Sie sind seit 4 Jahren Bischof in Trier und seit 3 Jahren der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für alle Fragen, die mit dem sexuellen Missbrauch zu tun haben. Ich frage mal so: Wie haben denn die Erfahrungen der letzten Jahre auch Ihren Blick auf die Leiden der Menschen verändert? 

Bischof Ackermann:

Natürlich ist durch die letzten Jahre und die Befassung mit den Verbrechen sexueller Gewalt auch bei mir die Sensibilität für diejenigen gewachsen, die diese Gewalterfahrung gemacht haben. Wir haben ja auch gesagt, wir wollen die Perspektive der Opfer einnehmen. Aber ich sage ganz ehrlich, je länger ich mich damit beschäftige, spüre ich, wie schwer das auch ist. Wie viel Ehrlichkeit es braucht, zu sagen: Gut, ich versuche das. Was braucht es alles, um irgendwie daran wirklich Anteil nehmen zu können, ohne vollmundige Versprechungen zu machen, die man nicht wirklich einlösen kann! Da werd' ich eigentlich immer sensibler auf dem Punkt. Aber natürlich, wenn ich an den Karfreitagsgottesdienst denke, dann geht das mit ein. Denn es ist ja nicht so, dass - auch nach drei Jahren - als wenn jetzt alles gehört worden wäre. Als wenn man da irgendwie zur Tagesordnung übergeht. Auch da, wo es zwischendurch immer wieder stiller ist um die Frage sexueller Gewalt in der Öffentlichkeit, ich bin Woche um Woche trotzdem mit dem Thema konfrontiert. 

Und wenn ich jetzt an den Gottesdienst denke, erschüttert mich als Bischof natürlich besonders, dass Menschen nicht nur unglaublich enttäuscht worden sind, verletzt worden sind in dem Vertrauen, das sie Vertrauenspersonen entgegengebracht haben, also dass menschliches Vertrauen missbraucht worden ist. Sondern dass auch vielen Menschen das Vertrauen in Gott massiv angeknackst oder sogar zerstört worden ist. Das ist ja das Verheerende sozusagen aus der Perspektive des Glaubens. Es gibt Menschen, denen hat der Glaube geholfen, auch über diese schlimme Gewalterfahrung hinwegzukommen, das irgendwie zu verarbeiten. Aber es gibt auch solche, die sagen, gerade da, wo es ein Vertreter der Kirche war, ein Priester war, das hat auch mein Gottesbild verdunkelt oder sogar zerstört. Und das zu hören, ist unfassbar. "


Anmerkung ca: 

Wenn Seine Exzellenz, Bischof Ackermann, meint, die Attribute "verheerend", "Verletzungen", "zerstört", "unfassbar" etc. gebrauchen zu müssen und dabei betont, dass er lediglich aus der "Perspektive des Glaubens" spricht, fragt man sich doch, ob er diese Begrifflichkeiten zukünftig nicht noch einmal relativieren sollte, um auf die zerstörten Persönlichkeiten und Leben der Opfer/Betroffenen eingehen zu können... Seine von sich selbst gepriesene "Achtsamkeit" scheint somit weiterhin eine Phrase zu bleiben.




Freitag, 29. März 2013

O-Ton Bischof Ackermann: "Warum sollte man Menschen im Unklaren lassen, wenn man eine Sache schnell aufklären könne?"


Warum sollte man Menschen im Unklaren lassen, fragte Ackermann, wenn man eine Sache schnell aufklären könne?

Es gebe aber auch andere Situationen, in denen es besser sei zu schweigen. Bischof Ackermann stellte klar, dass es dabei nicht um ein Schweigen aus Feigheit gehe, oder um zu vertuschen. Es gelte zu schweigen, wenn man spüre, dass selbst noch so gut und eloquent vorgetragene Worte die eigentliche Sache nicht erklärten, sondern verdunkelten.

den vollständigen Artikel auf "cms.bistum-trier.de" lesen

Trier: Ackermann hebt das Schweigen hervor (!!!)

Der Trierer Bischof Ackermann hat am Karfreitag dazu aufgefordert, dem Schweigen Gottes nicht auszuweichen, sondern es zu suchen und auch auszuhalten.

Er betonte im Trierer Dom, gerade im Zeitalter von Information und globaler Vernetzung sei dies wichtig. Ansonsten verpassten die Menschen die Wahrheit über Gott, Welt und über sich selbst.

Im Schweigen Jesu vor Pilatus wird nach Ansicht des Bischofs Größe sichtbar. Dieses Schweigen sei nicht nur das des Menschen Jesu, sondern auch das Schweigen des Sohnes Gottes.

Donnerstag, 28. März 2013

Meisner steigt aus Dialog aus


Mitten hinein in den österlichen Frieden platziert der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, eine Festtagsgabe, die engagierten Laien, aber auch Meisners Mitbrüdern in der Deutschen Bischofskonferenz als faules Ei erscheinen wird: Der von langer Hand geplante „geistliche Gesprächsprozess“, mit dem sich das Erzbistum am 2010 initiierten bundesweiten Dialog der Bischöfe als Antwort auf den Missbrauchsskandal und andere innerkirchliche Probleme beteiligen wollte, ist abgesagt.

den vollständigen Artikel auf "ksta.de" lesen



09.03.2013
Georg Gänswein als Kölner Erzbischof? - Benedikts Privatsekretär könnte Joachim Kardinal Meisner nachfolgen

den vollständigen Artikel auf "general-anzeiger-bonn.de" lesen

Opfer empört: Bischof tritt bei Gedenkmesse für Hermann Groer auf - Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" legt "schärfsten Protest" gegen Ankündigung ein

Ein angekündigter Auftritt des Eisenstädter Bischofs Ägidius Zsifkovics bei einer Gedenkmesse für den vor zehn Jahren verstorbenen Kardinal Hans Hermann Groer erbost die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt". Groer musste Mitte der 90er-Jahre aufgrund von Missbrauchsvorwürfen als Wiener Erzbischof zurücktreten.

"Kardinal Groer hat eine Spur der seelischen Verwüstung, u.a. mit Suizidfolgen durch das Land gezogen. Bis heute leiden viele seiner Opfer weiter." Alleine "die jährlichen Wallfahrten und Gedenkmessen zu Ehren des Missbrauchskardinals" würden einen Affront darstellen.

den vollständigen Artikel auf "derstandard.at" lesen