Mittwoch, 28. Mai 2014

sexueller Missbrauch durch Angehörige in der katholischen Kirche: Bistum Trier will Ethik-Kodex erarbeiten




Quelle: "sr-online.de"


Papst Benedikt hatte Hinweise auf Kinderschänder

Die katholische Kirche tut sich schwer mit dem Thema Sexualität. Das Schweigen hat sie kultiviert. Vor allem, wenn es um Verbrechen in den eigenen Reihen geht. Jahrzehnte lange wusste der Vatikan vom sexuellen Missbrauch an Kindern durch Geistliche. Getan hat sich lange nichts.

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Dienstag, 27. Mai 2014

"Kirche erkennt ihre Schuld noch nicht an"

Tagung am Exzellenzcluster zum Umgang mit Schuld nach dem Missbrauchsskandal
Pressemitteilung des Exzellenzclusters vom 26. Mai 2014


Nach dem Missbrauchsskandal muss die katholische Kirche der Theologin Dr. Julia Enxing vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ zufolge einen neuen Umgang mit der Schuld lernen. „Die 2010 bekannt gewordenen Missbrauchsfälle haben die Kirche tief erschüttert. Die Auseinandersetzung mit ihrer Schuld fällt ihr aber immer noch schwer. Es fehlen Worte und Gesten der Anerkennung der Schuld ebenso wie konstruktive theologische Ansätze“, sagt die Theologin. In vielen Missbrauchsfällen sei Vergebung gefordert worden, bevor Schuld eingestanden worden sei. „Hier wurde der zweite Schritt vor dem ersten getan.“

Die Kirche müsse ihre Schuld anerkennen und in ihr Selbstbild integrieren, fordert die Fundamentaltheologin. Anders gewinne sie verlorenes Vertrauen nicht zurück. Auch wenn Maßnahmen wie Telefon-Hotlines für Opfer und Runde Tische ergriffen und Entschädigungen bezahlt worden seien, bestünden weiter Tendenzen, eine kollektive Verantwortung der Kirche zu leugnen. Indem sie jedoch Schuld nur als Verfehlung Einzelner verstehe, relativiere sie deren Reichweite.

"Die Aufarbeitung ist erst am Anfang"

Reine Symbolik oder wichtige Geste? Papst Franziskus lädt Missbrauchsopfer in den Vatikan ein. Wie zäh allerdings die Reformbemühungen innerhalb der Kirche verlaufen, zeigt ein Blick auf die vergangenen Monate.

Als am 13. März 2013 aus Jorge Bergoglio Papst Franziskus wurde, waren die Erwartungen der Gläubigen an diesen schüchtern lächelnden Mann enorm. Besonders groß waren die Hoffnungen derjenigen, die in den vergangenen Jahrzehnten in kirchlichen Institutionen zu Opfern geworden waren...

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(ARD, Doku)

Wenn Päpste die Flughöhe nicht vertragen - oder: Wenn Worten keine Taten folgen



Papst Franziskus gibt an Bord seines Flugzeuges auf der Rückreise
 aus dem Nahen Osten eine Pressekonferenz (Mai 2014) (Video: welt.de")

Papst Franziskus: "Pädophile Übergriffe seien ein großes Problem, bei dem es für die Kirche nur eine Null-Toleranz gebe, bekräftigte er. "Sexueller Missbrauch ist ein schreckliche Straftat, weil ein Geistlicher, der so etwas tut, Verrat begeht am Leib des Herrn. Das ist wie eine satanische Messe", sagte Franziskus.

Gegen drei Bischöfe werde derzeit wegen pädophiler Übergriffe ermittelt, einer sei bereits verurteilt worden. Es gebe für die Beschuldigten "keine Privilegien". Der Papst kündigte außerdem für die kommende Woche eine Messe an, die er im Vatikan gemeinsam mit acht Missbrauchsopfern feiern wolle. Zwei davon sind Deutsche, andere Betroffene kommen aus England und Irland. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst wolle er sich mit ihnen in privaten Gesprächen über ihre Erfahrungen unterhalten, sagte Franziskus.



zur Erinnerung:



"A pedophile can not be priest" 
 Papst Benedikt XVI.




Montag, 26. Mai 2014

Es geht um den sexuellen Missbrauch von Kindern, in deren Untersuchung Benedikt eine entscheidende Rolle spielte. Und um das doppelzüngige Verhältnis vieler Priester und Bischöfe zur Homosexualität. Während sie ihre Neigungen ausleben, müssen alle anderen Katholiken leiden.

„Man sieht die Priester abends in Schwulen-Bars und am nächsten Sonntag am Altar“...

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sexueller Missbrauch durch Geistliche in der katholischen Kirche

Zwei Tage lang hörten sie den Genfer Nuntius an, dazu Unterstützer und Kritiker des Vatikans. Jetzt haben sie ihre Bilanz vorgelegt, und die fällt nicht gut aus. Im Mittelpunkt steht erneut der Missbrauchsskandal durch Geistliche: beim Umgang damit bescheinigen die Menschenrechtler um Großman dem Vatikan erhebliche Mängel.

"Worum es uns geht, ist die Verantwortung des Staates, also des Vatikans, anstelle des einzelnen Täters. Und diese Verantwortung beginnt dann, wenn es keine effektive Verhütung von Missbrauch gibt oder wenn Missbrauchsfälle nicht verfolgt oder bestraft werden."

"Uns wurde vom Heiligen Stuhl mitgeteilt, dass zwischen 2004 und 2013 etwa 3500 Missbrauchsfälle verfolgt wurden. Gut ein Viertel der Täter wurde des Amtes enthoben, der Rest auf andere Weise bestraft. Aber wie viele Opfer es gegeben hat, das wissen wir bis heute nicht."

sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche: "Die Tiefe der üblen Heuchelei"

Zehn Jahre Haft für australischen Ex-Priester wegen Kindesmissbrauchs

Sydney - Jahrelang hat ein katholischer Priester in Australien Buben im Krankenzimmer einer Schule missbraucht - am Montag wurde er zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Der 70-Jährige war wegen Unzucht und Vergewaltigung angeklagt. 

Der Richter Frank Gucciardo geriet während der Urteilsverkündung außer Fassung und musste die Verhandlung kurz unterbrechen, wie Medien in Melbourne berichteten. Der Angeklagte war bereits 2005 des Priesteramtes enthoben und wegen anderer Missbrauchsfälle verurteilt worden. Die Verbrechen an der Schule kamen erst später ans Licht. "Ihr Verhalten zeigt die Tiefe ihrer üblen Heuchelei", sagte der Richter. (APA, 26.5.2014)

Story im Ersten: "Die Vatikanverschwörung - Sex, Intrigen und geheime Konten"

Die Dokumentation "Die Vatikanverschwörung" offenbart die Skandale und die Bedrohungen, die Benedikts Pontifikat erschütterten.

Sexueller Missbrauch, Vertuschung und unzureichende Entschädigung der Opfer, Geldwäsche und Korruption in der Vatikanbank und schließlich der Verrat durch engste Vertraute: "Vatileaks" brachte Dokumente an die Öffentlichkeit, die Vetternwirtschaft, Machtkämpfe und angebliche Erpressungsversuche am Heiligen Stuhl beschreiben.

Interviews mit Angestellten und hochrangigen Priestern im Vatikan, mit Missbrauchsopfern, Whistleblowern und Journalisten und nicht zuletzt Aufnahmen mit verdeckter Kamera enthüllen, wie heuchlerisch die katholische Kirche bislang mit den seit vielen Jahren bekannten Sexskandalen in der Kurie umgeht.

ARD, 22.45h

Samstag, 24. Mai 2014

Schweiz: Missbrauchsvorwürfe gegen Kollegi-Priester

Schwyz. - Der Basler Autor Claude Cueni war in den 1970er-Jahren für kurze Zeit im Internat im Schwyzer Kollegi. Über 40 Jahre später erhebt er in seinem autobiografischen Roman «Script Avenue» schwere Missbrauchsvorwürfe.

Er schreibt von pädophilen Geistlichen, Erniedrigung, sexuellen Übergriffen und inquisitorischer Strenge. So seien die Schüler beispielsweise beim kollektiven Waschen betatscht oder auf dem Zimmer des Präfekten gestreichelt worden. (cc)

Mehr im «Boten» vom Samstag

Quelle: "www.bote.ch"

sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche: UNO fordert mehr Aufklärung vom Vatikan

Die Vereinten Nationen fordern vom Vatikan, dass Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche den Behörden gemeldet werden.

Das Antifolterkomitee der UNO kritisiert, dass die Katholische Kirche die Fälle nur intern verfolgt. Die UNO verlangt, dass der Vatikan für Missbrauch weltweit haftbar gemacht werden kann - also auch dort, wo der Missbrauch passiert ist.

Die Katholische Kirche regelt Missbrauchsfälle in der Regel selbst, wenn das Opfer nicht zur Polizei geht. Die Täter werden bestraft, allerdings nach den Regeln der Kirche und nicht nach den Gesetzen des jeweiligen Landes. Der Vatikan hat Zahlen vorgelegt, wonach es zwischen 2004 und 2013 fast 3.500 Missbrauchsfälle in der Kirche gab.

Quelle: "dradiowissen.de"

UN: Vatikan muss weltweit für pädophile Priester haften

Genf. Der Vatikan ist nach Auffassung der Vereinten Nationen für Missbrauchsfälle durch katholische Kleriker weltweit haftbar. Die Verantwortung eines Staates für das Tun oder Unterlassen von Amtsträgern erstrecke sich auch auf Bedienstete im Ausland, urteilte das UN-Antifolterkomitee der Vereinten Nationen am Freitag in Genf.

Freitag, 23. Mai 2014

Stefan Oster vor Bischofsweihe in Passau: "Beim Skandal um den sexuellen Missbrauch in der Kirche bin ich den Medien dankbar. Die Kirche hätte die Kraft zur Selbstreinigung ohne den Druck der Medien wohl nicht aufgebracht."

Der designierte Bischof von Passau, Stefan Oster, ist überzeugt, dass sich die katholische Kirche im Übergang befindet. "Die Wandlungen in Kirche und Gesellschaft sind so gravierend, dass Kirche sich verändern wird und neuer Aufbrüche bedarf", sagt Oster im Interview am Freitag in Passau. Zudem habe die Kirche ein Glaubwürdigkeitsproblem.

"Der Umgang der Kirche mit Skandalen wird oft kritisiert. Sollte sich aus Ihrer Sicht als ehemaliger Journalist die Kirche öffentlicher darstellen?"

Stefan Oster: Da haben wir Nachholbedarf. Das Verhältnis mit den Medien darf besser werden, transparenter. Aber warum explodieren beispielsweise die Vorgänge um den Bischofssitz in Limburg medial so sehr? Sicherlich ist der moralische Anspruch sehr groß. Doch die Verhältnismäßigkeit war hier, aus meiner Sicht, nicht mehr gegeben. Beim Skandal um den sexuellen Missbrauch in der Kirche bin ich den Medien dankbar. Die Kirche hätte die Kraft zur Selbstreinigung ohne den Druck der Medien wohl nicht aufgebracht."

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Kindesmissbrauch: UN-Bericht kritisiert Vatikan scharf oder: wie der Vatikan versucht, mit falschen Zahlenangaben zu beschwichtigen

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate haben die Vereinten Nationen den Vatikan für seinen Umgang mit Kindesmissbrauch durch Priester scharf kritisiert. Der UN-Ausschuss zur Bekämpfung von Folter findet in seinem aktuellen Bericht, der am Freitag in Genf vorgestellt wurde, deutliche Worte: Die katholische Kirche habe nicht sichergestellt, dass Missbrauchsfälle lückenlos der Polizei gemeldet würden; sie habe Geistliche versetzt, um ihnen Strafverfolgung zu ersparen, und sie habe es verabsäumt, Missbrauchsopfer angemessen zu entschädigen.

Für den aktuellen UN-Bericht legten Vatikan-Abgesandte auch Zahlen offen. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre wurden demnach 848  Geistliche wegen sexueller Übergriffe ihres Amtes enthoben. 2572 weitere wurden – wegen fortgeschrittenen Alters oder gesundheitlicher Probleme – geringer bestraft. Insgesamt verfolgte der Vatikan zwischen 2004 und 2013 fast 3500  Fälle (!) von Missbrauchsvorwürfen.

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Die Anzahl der Priester, die bestraft wurden (und somit eh nur die Spitze des Eisbergs darstellen) kann grundsätzlich und niemals der Zahl der "Fälle von Missbrauchsvorwürfen"  entprechen!

Verstorbene Priester, Priester, die Übergriffe abstreiten, Taten, die bereits verjährt sind, sowie z.B.  die Anzahl der Betroffenen eines einzelnen Priesters, sowie die Anzahl der Übergriffe, die die "Fälle" um das tausendfache steigern würden,  bleiben hierbei völlig unberücksichtigt! (Anmerk. ca)



Papst exkommuniziert Chefin von "Wir sind Kirche" - Und es wird die Frage aufgeworfen: Wie viele katholische Priester wurden bisher von der katholischen Kirche wegen sexuellen Missbrauchs exkommuniziert?

Die internationale Bewegung wurde 1996 in Österreich gegründet nach dem Skandal um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche, in die Wiens Erzbischof Kardinal Hans Groer involviert war ...

Jetzt wurde die österreichische Vorsitzende der katholischen Reformbewegung "Wir sind Kirche" vom Papst mit der kirchlichen Höchststrafe belegt und exkommuniziert.

Heizer selbst teilte in einer Stellungnahme auf der Website ihres Vereins mit, sie sei "geschockt" von der Entscheidung. "Es entsetzt uns ungemein, dass wir uns in der gleichen Kategorie wie priesterliche Missbrauchstäter wieder finden. Besonders erbittert es uns, dass wir von keinem einzigen Missbrauchstäter wissen, der exkommuniziert worden wäre. Es wird also mit unterschiedlichem Maß gemessen."

Mittwoch, 21. Mai 2014

veränderte Leidlinien - zugunsten potenzieller Täter

Präventionsmaßnahmen ergänzt

Seit der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe im Februar 2010 wurden von der DBK mehrere Dokumente zum Umgang mit sexuellem Missbrauch  im kirchlichen Bereich veröffentlicht. Viele dieser Texte seien nun überprüft und gegebenenfalls überarbeitet worden, schreibt Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, im Vorwort.

Die Broschüre wird außerdem um die Vereinbarungen ergänzt, die der Trierer Bischof Stephan Ackermann , Beauftragter für Fragen sexuellen Missbrauchs, mit dem Beauftragten der Bundesregierung getroffen hat.

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Beispiel, warum "Leitlinien" zu "Leidlinien" werden:



Quelle: http://www.dbk-shop.de/media/files_public/cjjqxpgqx/DBK_5246.pdf




"Der Erwerb, Besitz ... pornografischer Medien, Datenträger und Gegenstände.... während kirchlicher Veranstaltungen zu unterbinden." - Der Spielraum für Täter bleibt enorm: Demnach würde der Täter in Zeiten, in denen keine öffentlich deklarierte "kirchliche Veranstaltung" stattfindet, nicht gegen die Leitlinien verstoßen. In dem Absatz heißt es weiter: ""Weitergabe .... durch Bezugspersonen ist verboten". Wenn der Täter nicht als "Bezugsperson" auftritt - wird er auch hier wieder ein Schlupfloch in den Leitlinien finden.

Liest man sich "Aufklärung und Vorbeugung – Dokumente zum Umgang mit sexuellem Missbrauch
im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz, 2., völlig überarb. und aktualisierte Aufl. 2014" aufmerksam durch, stellt man fest, dass der gesamte Text eine einzige "Grauzone" offeriert und welch enorm großen Spielraum Täter in der Kirche weiterhin haben.




Montag, 19. Mai 2014

Vatikan richtet Berufungsinstanz für Missbrauchsvorwürfe ein - Priester können sich an neue Stelle in Rom richten

Priester, die von der Kirche des sexuellen Missbrauchs beschuldigt werden, können sich bald an eine Berufungsinstanz im Vatikan wenden. Es werde eine entsprechende Stelle eingerichtet, teilte der Kirchenstaat am Montag mit. In einer kurzen Erklärung des Vatikan hieß es, die neue Instanz werde sich um Einsprüche von Geistlichen im Falle "schwerer Verbrechen" kümmern. Der argentinische Erzbischof José Luis Mollaghan werde dem Gremium angehören.

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Donnerstag, 15. Mai 2014

Missbrauchsopfer klagt Jesuiten und Lehrer: "Dieser Mann hat beruflich nach wie vor mit Kindern zu tun"

Das Kollegium Kalksburg unter Beschuss. Ein ehemaliger Schüler erhebt schwerwiegende Vorwürfe gegen das ehemalige Elite-Internat des Papst-Ordens." 

Wo viel Licht und Glanz, da auch viel Schatten. Einige Absolventen des ehemaligen Jesuiten-Internats empfinden das  Attribut „unbefleckt“ wohl  eher als Hohn, denn als Ehre. Einer von ihnen hat nun eine Zivilklage eingereicht – gegen einen ehemaligen Erzieher des Internats, der ihn über Jahre hinweg sexuell missbraucht haben soll, und gegen den Jesuiten-Orden, der den Mann beschäftigt hatte.

Der ehemalige Schüler, hat auf eigene Faust recherchiert und herausgefunden, dass S. nicht nur Lokalpolitiker in Niederösterreich ist, sondern mittlerweile als Lehrer in einem Gymnasium in Wien tätig ist. Da habe er sich zum Handeln und zur Zivilklage entschlossen.


Dienstag, 13. Mai 2014

"Im Namen des ... "

Drama um einen Priester in der polnischen Provinz, der sich zu jungen Männern hingezogen fühlt und zwischen Berufung und Sexualität hin- und her gerissen ist.

Der neu ins Dorf gekommene Priester Adam kümmert sich intensiv um straffällig gewordene Jugendliche und gewinnt ihren Respekt, bald schätzen auch die Landbewohner seinen Einsatz. Gegenüber den Verführungskünsten der Frau seines Mitarbeiters bleibt er standhaft, er verliebt sich in einen seiner Schützlinge, traut sich aber nicht, seine Gefühle auszuleben und flüchtet sich in Alkohol. Bald erreichen Gerüchte über seine Homosexualität den Bischof.

Kinostart: 15.05.2014


Quelle und Trailer: "kino.de"