Mittwoch, 21. März 2012

Heilig Rock: Polizei auf die Wallfahrt vorbereitet Die Polizei in Trier sieht sich auf die Heilig-Rock-Wallfahrt mit ihren erwarteten 700.000 Besuchern gut vorbereitet. Unter anderem sollen in der Innenstadt Überwachungskameras installiert werden. Während der Wallfahrt wird zudem eine Stadtwache in Nähe des Doms geöffnet sein.


Von einem friedlichen Pilgerfest gehen die Einsatzplaner eingedenk der Erfahrungen der letzten Wallfahrt 1996 auch in diesem Jahr aus.

Die Polizei plant für die Wallfahrt und der zu erwartenden Besucherströme unter anderem folgende Maßnahmen:

An verschiedenen Standorten wie dem Domfreihof, der Sternstraße, dem Hauptmarkt und auch beim Palastgarten sollen wegen der zu erwartenden Besucherströme Überwachungskameras installiert werden. Dies werde derzeit mit dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz abgestimmt und diene der Sicherheit der Pilger und Besucher. Laut Polizei mache diese Maßnahme personalintensive Einlasskontrollen oder Durchsuchungsmaßnahmen entbehrlich. Mit dem Einsatz der Kameras will die Polizei nach eigener Aussage in der Lage sein, jederzeit einen aktuellen Überblick zur Situation in der Innenstadt zu haben und besonders Störungen, die den Gesamtablauf der Wallfahrt beeinträchtigen, frühzeitig erkennen und gezielt beseitigen zu können. Laut Polizei sei wegen der bereits jetzt angemeldeten Pilgergruppen zu erwarten, dass die geschätzte Besucherzahl von 700 000 durchaus realistisch sei. 

Dienstag, 20. März 2012

"taz": Ackermanns Frechheit



KOMMENTAR VON MATTHIAS KATSCH



"Wäre der Trierer Bischof Stephan Ackermann eine Führungskraft irgendwo in Wirtschaft oder Politik, dann wäre jetzt wohl der Zeitpunkt für den Rücktritt.

Ja, Ackermann besitzt sogar die Frechheit zu behaupten, dieses Vorgehen diene der Prävention. Es wäre schlimmer, wenn die Täter nun irgendwo frei herum liefen, ohne dass der Bischof auf sie aufpasste. Bitter kann man dazu nur feststellen: Hätte die Kirche diese Seelsorger nicht solange gedeckt, wären viele von ihnen dort, wo Berufenere auf sie aufpassen würden."

"taz":Ende der Parallelgesellschaft

Der Mann, der in der Öffentlichkeit das Gesicht der Kirche für Aufklärung und Prävention sexualisierter Gewalt ist, soll selbst Pädosexuelle beschäftigt haben.VON CHRISTIAN FÜLLER

Nach der Familie statistisch der wichtigste Tatort für sexualisierte Gewalt an Kindern: Die katholische Kirche. 
Wer wissen will, wie man sexuelle Gewalt und Missbrauch nicht aufklärt, der muss sich wenden an: den Chefaufklärer der Katholischen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann. Ackermann, der zugleich Trierer Bischof ist, musste sich von dem exzellent informierten Opferverein MissBit (Missbrauch im Bistum Trier) vorhalten lassen, dass er sieben Pädosexuelle beschäftigt.

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"Frankfurter Rundschau": Bischof weist Missbrauchsvorwurf zurück

Der Trierer Bischof Ackermann weist den Vorwurf gefährlicher Milde gegenüber pädophilen Priestern zurück. Diese dürften in seinem Bistum nur auf Basis eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens und „in eingeschränkten Feldern mit Auflagen“ arbeiten.

"n-tv": Bischof Ackermann schont Pädophile

Ausgerechnet er: Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz Ackermann beschäftigt angeblich Pädophile. Nach Angaben einer Opferorganisation setzt er gar nachgewiesene Täter als Seelsorger ein.


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"Süddeutsche": Wie der Bischof sich verteidigt


von Matthias Drobinski /"Süddeutsche" 
Ausgerechnet er muss sich nun verteidigen: Stephan Ackermann, an diesem Dienstag 49 Jahre alt gewordener Bischof von Trier, Beauftragter der Bischofskonferenz für Fälle von sexuellem Missbrauch. Ausgerechnet er, der nicht müde wird zu erklären, dass es keine Toleranz gegenüber sexueller Gewalt geben dürfe und die katholische Kirche eine "Kultur der Achtsamkeit" lernen müsse.


Kronenburgs Krönung:

"Im SPIEGEL werden Äpfel mit Birnen verglichen. Ich weiß nicht, wie der SPIEGEL auf die Zahl sieben kommt, aber hier werden Missbrauchs-, Misshandlungsfälle und auch Vorfälle im Bereich "Kinderpornos" gemischt".

Quelle: "BILD-Saarland", 20.03.2012

sagt - na, wer wohl? -   richtig:  Bistumssprecher Stephan Kronenburg!

19.03.2012
Bischof Ackermann:
 "nie von einer "Null-Toleranz gegenüber den Tätern" gesprochen. Das wäre ja auch keine christliche Haltung."


Trierer Bischof weist Kritik zurück und hört auf sie


Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat am Montag Kritik an seinem Umgang mit Missbrauchstätern zurückgewiesen. Indirekt sprach sich Ackermann allerdings für eine Verschärfung der Leitlinien aus.


Trier. Als Papst Benedikt XVI. vor vier Jahren über den großen Teich in die Vereinigten Staaten flog, da äußerte er sich im Flieger über den Wolken zu den Missbrauchsfällen durch pädophile Priester. Er sei "tief beschämt", sagte der Pontifex, "wir werden alles tun, dass dies in Zukunft nicht mehr passieren kann". Und dann fügte der Papst einen Satz hinzu, der an Deutlichkeit eigentlich nichts vermissen lässt: "Wir werden Pädophile vom Priesterdienst absolut ausschließen." Wenn der katholische Missbrauchsbeauftragte Stephan Ackermann sich an diesen Satz des Papstes halten würde, hätte der Trierer Bischof jetzt nicht so ein großes Problem. Denn seit dem Wochenende sorgt eine Spiegel-Geschichte für mächtig Aufsehen, in der von sieben pädophilen Priestern die Rede ist, die nach wie vor im Bistum eingesetzt würden.



Hoppala....sey! wir kommen der Sache schon näher...was Beziehungen so alles ausmachen können :-))


Montag, 19. März 2012

"Frankfurter Rundschau": "Ein Feld, wo Kinder und Jugendliche überhaupt nicht auftreten, gibt es aber nicht, so Kronenburg."

Woher die plötzliche Erkenntnis? 
Wurde die Faktenlage inzwischen etwa zu erdrückend?


(Frankfurter Rundschau, 19.03.2012) Generell, betonte Kronenburg weiter, sei der Einsatz pädophiler Priester in der Kinder- und Jugendarbeit ebenso ausgeschlossen wie eine Tätigkeit in der Pfarrseelsorge. Dort sei sichergestellt, dass der Geistliche nicht allein mit Kindern sei, etwa in der Sakristei. „Ein Feld, wo Kinder und Jugendliche überhaupt nicht auftreten, gibt es aber nicht“, so Kronenburg weiter.


Oha! Ein erstes Eingeständnis!?  Wie kommt's? Über Nacht? Das hörte sich vor wenigen Tagen von Bistumssprecher Kronenburg noch ganz anders an. Da wurde der Kontakt noch gänzlich ausgeschlossen! Nur mal zur Erinnerung: Bei dem Täter, der bis letzte Woche noch in Losheim, in Wadern und in Nunkirchen im Einsatz war und der wegen sexuellen Missbrauchs in 40 Fällen verurteilt wurde, bedurfte es auch keiner Jugendarbeit! Nein - die Opfer waren die Ministrantinnen!  Es geschah überwiegend in der Sakristei! Also, bitte, versteckt euch nicht immer und immer wieder  hinter dem Begriff  "Kinder-und Jugendarbeit".  Fakt ist:  Kein einziger Täter, der nach seiner Verurteilung keinen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen hatte!
Wie geht das Bistum mit verurteilten Priestern um?








Saarländischer Rundfunk, Aktueller Bericht 19.03.2012






(man beachte, dass er zwischendurch  "nein" sagt, aber gleichzeitig dabei nickt! 
 Und bitte nicht durch das ständige Schulterzucken irritieren lassen!)



Trier: Bischof verteidigt Vorgehen bei pädophilen Priestern


Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach der Einsatz von als pädophil bekannt gewordenen Priestern in der Seelsorge unverantwortlich sei. Sie würden unter strengen Auflagen beschäftigt. Kontakte zu Minderjährigen seien ausgeschlossen.

Unter dem Gesichtspunkt der Prävention sei es besser, wenn solche Geistliche als Mitarbeiter in der Kirche blieben und überwacht würden, sagte Ackermann am Montag dem SWR. Man arbeite daran, alles zu tun, um das Risiko zu minimieren. "Die Erfahrungen, die wir bisher haben, geben uns da auch recht," sagte der Bischof. Es werde versucht, die Kurve der Empörung wieder nach oben zu treiben, indem Dinge zusammengestellt würden, die nicht neu seien. Das sei nicht redlich angesichts der seriösen Anstrengungen, die die Kirche unternehme.

Ein Bistumssprecher hatte am Sonntag erklärt, forensische Gutachten gäben darüber Auskunft, wie die betreffenden Geistlichen eingesetzt werden könnten. "Im Normalfall wird sogar rigider entschieden, als in den Gutachten vorgesehen", so der Sprecher. Die Entscheidungen seien auf Basis der Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz getroffen worden. Zur genauen Zahl der betroffenen Priester machte das Bistum keine Angaben.

Ackermann hatte am Wochenende Vorwürfe des Magazins "Spiegel" zurückgewiesen, er schone pädophile Geistliche in seinem Bistum. In einer Stellungnahme schrieb er, er halte sich an die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz. Danach dürfe ein Priester, der wegen sexuellen Missbrauchs aufgefallen ist, nicht mehr in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden. Allerdings sei es möglich, dass ein solcher Priester eingeschränkt in der Seelsorge tätig sein dürfe.

Der "Spiegel" hatte zuvor berichtet, im Bistum Trier würden sieben als pädophil aufgefallene Priester weiter beschäftigt. Darunter seien ein Geistlicher, der als Lehrer in einem Internat sexuelle Beziehungen zu einem seiner Schüler unterhalten haben soll, und zwei wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilte Priester.
Kritik am Vorgehen des Bistums

Kirchenmitarbeiter und Opfer indes kritisierten die Zustände als unhaltbar. "Bischof Ackermann lässt ehemalige und potenzielle Täter weiter Seelsorger sein", sagte Thomas Schnitzler von der Opferinitiative MissBiT laut "Spiegel". Das Risiko, dem Ackermann Kinder aussetze, sei "absolut nicht vertretbar". Dem SWR wollte der MissBiT-Vorsitzende nichts sagen.




"Missliche“ Anstellung

Devise des Bischofs: „Umgang mit den Tätern finden, ohne Toleranz für das Verbrechen“.

 taz | Der Nationale Beauftragte gegen sexuelle Gewalt Johannes Wilhelm Rörig ist erschrocken über die Vorgänge in der Katholischen Kirche. Es sei „sehr misslich“, dass Bischof Ackermann Pädosexuelle in seinem Bistum beschäftige, sagte Rörig der taz. Der Beauftragte drängt darauf, dass auch die Kirche bereit ist, mit der Bundesrepublik Deutschland einen Vertrag über Aufklärung und Prävention zu schließen.

Über die Frage, was die sieben Pädokriminellen in seinem Bistum genau machen, äußerte sich Ackermann sibyllinisch. Er sagte, es stelle sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit. „Kann ein Priester, der Missbrauchstäter geworden ist, glaubwürdig in der Seelsorge auch in beschränkten Bereichen tätig sein?“



SR3-Interview Ackermann rechtfertigt Priester-Einsatz



Zum Beitrag
"Und ich als verantwortlicher Bischof gehe noch eine Nummer sicherer als der Forensiker in seinem Gutachten und seiner Prognose. Unter gefährlichkeitsprognostischen Gesichtspunkten weise ich die Vorwürfe deshalb zurück, sie sind vollkommen überzogen."   


domradio.de: Was sagen Sie zu den Vorwürfen, die "Der Spiegel" erhebt?
Ackermann: Ich habe den Eindruck, dass "Der Spiegel" versucht, das Thema wieder neu in die breite Diskussion zu bringen und eine neue Empörung zu erzeugen - allerdings mit bereits bekannten Tatsachen, die keinen Neuigkeitswert haben, aber neu zusammenstellt und gedeutet wurden. 

Stop. Stop. Stop. Herr Ackermann! Ihr Eindruck ist offensichtlich falsch: "Der SPIEGEL" versucht nicht, eine neue Empörung zu erzeugen - "Der SPIEGEL" berichtet nur über Fakten. Für die Empörung sorgen Sie, in Ihrer Funktion als Missbrauchsbeauftragter der DBK!

Bereits bekannte Tatsachen? Wenn das alles bereits bekannt war, warum fallen dann die Reaktionen so heftig aus? Neu zusammengestellt? Endlich einmal zusammengestellt. Neu gedeutet? Endlich setzt sich hier mal das Bild langsam aber sicher zusammen, dass Sie abgeben. Wie kann man denn die Fakten anders deuten?


domradio.de: Stimmt es denn, dass die Interessen einseitig auf die Interessen der Kirche ausgerichtet sind - und nicht die der Kirche?
Ackermann: Man muss bei dem Artikel sehen, dass Vergangenheit und heute zusammengeschoben werden. 

Nein. Nein. Nein. Herr Ackermann! Nachdem Sie inzwischen seit über 2 Jahren behaupten, die Verantwortlichkeit der Fälle läge an Ihren Vorgängern sowie die Vorgänger der zuständigen Personalverantwortlichen etc. , legen wir Ihnen die "Spitze des Eisbergs" in Form von 7 exemplarischen Tätern vor, für die einzig und allein Sie verantwortlich sind. Und das ist die Gegenwart!

Dadurch wird der Eindruck erzeugt, was früher praktiziert wurde, gilt heute weiterhin: dass der Schutz des guten Rufes der Kirche vor den Blick auf die Opfer das Handeln bestimmte. Das kann man heute wirklich nicht mehr sagen. Aber durch die Darstellung in dem Artikel klingt es, als gälte das unverändert so, auch durch die mit den Tätern geführten Interviews.

Ja, was hat sich denn geändert zwischen damals und heute? WAS? Und das mit dem "guten Ruf" der Kirche lasse ich jetzt mal dahingestellt. Die Fakten sind uns allen bekannt. Stichworte: Kirchenaustritt, Priestermangel etc.  Der "gute Ruf" der Kirche ist inzwischen zur Geschichte geworfen.  Sie haben Ihren Teil dazu beigetragen!
"Die Darstellung in dem Artikel...die mit den Tätern geführten Interviews"???? Herr Ackermann! Ich fass' es nicht!  Wem gegenüber haben sich denn die Priester im "SPIEGEL"-Bericht geäußert? Und sind innerlich dabei zusammengebrochen?  Etwa Ihnen gegenüber?  Wäre das nicht Ihre Aufgabe gewesen? "Kultur der Achtsamkeit", genaues Hinschauen? Es nützt keine Präventionsstelle etwas, wenn Sie Ihren eigenen Leuten nicht helfen können!  Uns sagten Sie  -  damals bei dem inoffiziellen Treffen - voller Stolz: "Ich werde jetzt sogar extra in die USA reisen, um mir mal anzuschauen, wie man dort mit auffälligen Priestern verfährt!". Sie kamen zurück und  - positiv formuliert - offensichtlich nicht viel schlauer als vorher!

domradio.de: Können Sie erklären, wo die Schwierigkeit für Sie als Missbrauchsbeauftragten liegt, pädophile Priester, die nicht verurteilt sind, weiter zu beschäftigen?
Ackermann: Der Punkt ist der, dass wir mit breiter Beteiligung - auch der von Experten aus dem außerkirchlichen Raum - 2010 die Leitlinien überarbeitet und dann in Kraft gesetzt haben. 

Wieso wurden die Leitlinien in Ihrem eigenen Bistum bis heute nicht in diözesanes Recht umgesetzt? Na, warum wohl? Wieso wurden die eigenen Leitlinien in den Punkten 31,40,41,42,43,56,46 und 47 nicht eingehalten? Und jetzt auf einmal berufen Sie sich auf die LeiDlinien! 

Mit Blick auf die Täter versuchen wir hier den richtigen Weg zu finden, nämlich den der null Toleranz gegenüber dem Verbrechen sexueller Gewalt. 

Ich bin hier jedes Mal kurz davor, mich zu übergeben, wenn ich das Wort "Null-Toleranz" in Ihrem Zusammenhang lesen muss. 

Da gibt es überhaupt keine Abstriche. Nur ist null Toleranz gegenüber den Tätern eine zweite Perspektive. Natürlich müssen die Taten ganz klar und angemessen bestraft werden. 

"Zweite Perspektive"....genau wie die 7 Wahrheiten, die wir inzwischen bei Ihnen feststellen konnten?! Alles klar. 

Aber die Fälle, über die wir sprechen, sind in den meisten Fällen verjährt. 
In den meisten Fällen????  Rein hypothetisch: Was wäre, wenn weitere Opfer in der Lage sein würden,  ihr Schweigen zu brechen; deren Fälle noch nicht verjährt wären, die jedoch, aufgrund der Tatsache, dass der Missbrauch noch nicht so lange zurückläge, noch schweigen würden? Opferschutz geht vor!  Rein hypothetisch: 2 Mädchen und 5 Jungen im Alter von 15 - 21 Jahren? 

 "Der Spiegel" nennt Täter, die rechtskräftig verurteilt wurden. Und die Leitlinien sehen vor, dass es nach einer forensisch-psychiatrischen Begutachtung die Möglichkeit eines Einsatzes gibt, natürlich nicht in der Kinder- und Jugendarbeit, nicht als normaler Pfarrer, sondern in eingeschränkten Feldern und mit Auflagen. Das ist der Weg, mit dem wir versuchen, mit den Tätern als Menschen und Priestern umzugehen - ohne das Verbrechen zu tolerieren. Das ist die Gratwanderung, die auch die Schwierigkeit ausmacht.

domradio.de: Wo ist die Grenze? Wann ist der Punkt erreicht, dass ein Priester ganz aus dem Dienst entfernt wird?

Ackermann: Das hängt natürlich von der Schwere des Vergehens, der Taten ab. 

Klar doch, Herr Bischof! Die "Schwere des Vergehens". Bitte mal ganz schnell nachschauen, nach welchen Kriterien dies bemessen werden kann:.... Hat an dieser Stelle nichts zu suchen. Wäre zu heftig. Vielleicht einfach mal wieder Rücksprache mit dem Kriminalistischen Forschungsinstitut nehmen?

Das Zweite ist, wenn jemand keine Einsicht zeigt; wenn Täter bagatellisieren und nicht sehen, was ihre Taten in den Opfern über Jahrzehnte bewirkt haben, wie schwer die Menschen traumatisiert wurden. Wenn sich jemand überhaupt nicht seiner Verantwortung, seiner Neigung und seiner Schuld stellt, gibt es keine Möglichkeit mehr für einen Einsatz in der pastoralen Arbeit, selbst unter eingeschränkten Bedingungen nicht.

Herr Ackermann!!! Wenn jemand keine Einsicht zeigt? Bagatellisieren? Nicht sehen, was ihre Taten in den Opfern bewirkt haben? Wie schwer Menschen traumatisiert wurden?  Besser hätten Sie sich selbst nicht beschreiben können!

domradio.de: Seit 2010 gibt es die neuen Leitlinien. Wo gibt es - auch mit der Erfahrung der vergangenen Jahre - Nachbesserungsbedarf?
Ackermann: Wir haben die Leitlinien ja ad experimentum für drei Jahre in Kraft gesetzt. Im kommenden Jahr steht auch die Bewertung noch mal neu an, dann wird man neu schauen müssen, ob es Punkte die Praktikabilität betreffend gibt, bei denen nachjustiert werden muss. Im Moment sehe ich keinen grundsätzlichen Änderungsbedarf. Aber eine Frage stellt sich natürlich schon: die nach der Glaubwürdigkeit. Kann ein Priester, der Missbrauchstäter geworden ist, glaubwürdig in der Seelsorge auch in beschränkten Bereichen tätig sein? Hier geht es nicht um Prävention, im Sinne von Gefährlichkeitsgesichtspunkten. "Der Spiegel" wirft vor, es sei absolut unverantwortlich, solche Männer weiter einzusetzen. Aber: Es hat hier eine Begutachtung stattgefunden. Und ich als verantwortlicher Bischof gehe noch eine Nummer sicherer als der Forensiker in seinem Gutachten und seiner Prognose. Unter gefährlichkeitsprognostischen Gesichtspunkten weise ich die Vorwürfe deshalb zurück, sie sind vollkommen überzogen. Aber der Punkt bleibt natürlich: Wie kann jemand weiter glaubwürdig als Priester arbeiten, wenn er Täter geworden ist. Das ist die Frage, der wir uns noch mal zu stellen haben.

"Ad experimentum" darf  bei sexuellem Missbrauch nicht sein! Waren wir damals auch Teil eines großen Experiments??? Den Eindruck könnte man so langsam aus Sicht als Betroffene, Opfer oder Überlebende bekommen!

Und nein, im Moment kein Änderungsbedarf. Absolut nicht! Wozu denn auch? Motto: "Hab' ich gerade etwas nicht mitbekommen?" Wie wäre es mal mit einer Umfrage unter den  Betroffenen, kirchlichen Mitarbeitern, Haupt- und Ehrenamtlichen und inzwischen auch immer mehr Priestern aus den eigenen Reihen?  Niemand fordert Änderungsbedarf ein? Tatsächlich niemand?

Hier geht es nicht um Prävention im Sinne von Gefährlichkeitsgesichtspunkten???  Boah! 1. Stammt diese Formulierung von Ihrem Pressesprecher? 2. Geht es nicht darum? Nein? Nein? Nein?

domradio.de: Wie noch könnte man denn Priester einsetzen, die Täter geworden sind?Ackermann: In früheren Jahrzehnten im Archiv, in der Bibliothek oder im Bereich der Verwaltung. Aber auch das ist problematisch: Jemand muss ja auch in diesen Bereichen eine Qualifikation mitbringen. Und da haben die Experten uns Bischöfen auch immer gesagt: Unter Präventionsgesichtspunkten - auch im Sinne einer Überwachung - ist es besser, wenn jemand in der Kirche als Mitarbeiter bleibt. Wenn jemand aus dem Klerikerstand entlassen wird, ist der Bischof der Verantwortung entledigt. Es kann darum gehen, zu sagen: Jemand ist Täter, er wird weggesperrt und damit Schluss. So einfach dürfen wir es uns nicht machen!


Klar doch. Bibliothek oder Verwaltung erfordert Qualifikation! Das ist verdammt problematisch! Logisch.  Die armen Bücher. Die arme Verwaltung. Darüber macht man sich Gedanken!

Aber - verdammt noch mal - hier geht es weder um Ihre Scheißbibliothek noch um Ihre Scheißverwaltung! 

SONDERN UM VORBESTRAFTE PÄDOPHILE UND KINDER!


Sonntag, 18. März 2012

Bischof Ackermann

Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile

Trierer Bischof Stephan Ackermann: Nachsicht gegenüber SexualstraftäternZur Großansicht
REUTERS
Trierer Bischof Stephan Ackermann: Nachsicht gegenüber Sexualstraftätern
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann beschäftigt nach SPIEGEL-Informationen in seinem Bistum sieben als pädophil aufgefallene Pfarrer. Einer von ihnen soll sexuelle Beziehungen zu einem Schüler gehabt haben, zwei weitere sind wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt.

Samstag, 17. März 2012

"Trierer Bischof stellt Priester kalt" Missbrauchsvorwürfe holen saarländischen Ruhestandsgeistlichen ein

"Saarbrücker Zeitung", 17./18.03.2012


"Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat einen saarländischen Ruhestandspriester suspendiert, der sich im Jahre 1970 an minderjährigen Jungen vergangen haben soll. Der Geistliche bestreitet dies.


Trier. Seit Donnerstag darf ein 76-jähriger Ruhestandsgeistlicher aus dem Saarland keine Gottesdienste mehr feiern und nicht mehr in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden. Das hat Bischof Stephan Ackermann angeordnet und zugleich eine kirchenrechtliche Voruntersuchung wegen Missbrauchsverdachts gegen den Priester eingeleitet, wie die Zeitung „Trierischer Volksfreund“ gestern berichtete. Der Saarländer soll sich nach Informationen der Zeitung vor mehr als 40 Jahren bei einer Jugendfreizeit an Jungen vergangen haben.


Die Verantwortlichen im Trierer Generalvikariat sollen erst diese Woche über entsprechende Gerüchte informiert worden sein, ist zu hören. „Die Vorwürfe waren uns allen schon lange bekannt, das war ein offenes Geheimnis“, verlautete demnach aber aus Kirchenkreisen.


Der Ruhestandsgeistliche bestreitet die Vorwürfe, die angeblich sogar in den Personalakten des Mannes vermerkt sein sollen.


(An dieser Stelle jetzt ein wichtiger Hinweis: Fakt ist: 1.  In der Akte meines  eigenen Täters wurde penibel genau alles über ihn dokumentiert. Doch ein auffällig abrupter Abbruch der Dokumentation erfolgte genau zu dem Zeitpunkt, als der Tatzeitraum eintrat! Plötzlich fehlen 12 Seiten. Die kuriose Antwort von Bischof Ackermann auf die Frage, wieso in meiner Täterakte offensichtlich ein paar Seiten fehlen,  liegt vor. 2. In einem anderen Fall fand die Kammer eines Gerichts es "befremdlich",   dass die im Trierer Generalvikariat beschlagnahmte Personalakte des Angeklagten ab 1990 keinerlei Vermerke - auch nicht zur vorliegenden Sache - enthält. Das stehe, so Vorsitzender Gerhardts, in krassem Widerspruch zu der Sorgfalt, mit der die Akte vor 1990 geführt worden sei". (Quelle liegt vor) Soll heißen: Selbst, wenn sich in der Personalakte im vorliegenden Fall zum heutigen Zeitpunkt keine Angaben befinden sollten, muss dies nicht zwangsläufig bedeuten, dass bisher nichts vermerkt wurde. Weder behaupte noch unterstelle ich. Ich weise lediglich daraufhin, dass selbst das GV sowie das Bistumsarchiv in Trier über Reißwölfe verfügt. Anmerk. ca)

Am Freitag wurde die Trierer Staatsanwaltschaft durch das Bistum informiert. „Nach einer ersten Einschätzung sind die Vorwürfe, die sich 1970 zugetragen haben sollen, verjährt“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer der Zeitung. Nähere Angaben zu dem Fall wollte Brauer ebenso wenig machen wie der Sprecher des Bistums Trier, Stephan Kronenburg.


Es ist für diese Woche der zweite Missbrauchsfall aus dem Bistum Trier, der für Schlagzeilen sorgt. Erst am Mittwoch hatte die Zeitung über einen katholischen Priester berichtet, der wegen sexuellen Missbrauchs Mitte der 90er Jahre zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden war. Inzwischen ist der Geistliche wieder als Aushilfspriester in einer saarländischen Pfarrei eingesetzt. Gruppierungen wie die Katholisch Studierende Jugend hatten dies scharf kritisiert"


Ende des Artikel in der Saarbrücker Zeitung.







"Holla, die Waldfee...!" oder "Schlag auf Schlag"

Natürlich wissen wir, um wen es sich handelt! Wikipedia auch. Allerdings könnte hinter diesem Fall eine ganz neue Brisanz stecken, wenn man bedenkt, in welcher Funktion diese Person auftrat. Mehr Informationen  geben wir nicht und schließen uns an dieser Stelle dem Leitenden Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer an.

Desweiteren weisen wir an dieser Stelle auf ein großes deutsches Nachrichtenmagazin hin, dass weltweit vertrieben wird. Die verkaufte Auflage lag im vergangenen Quartal bei 927.561 Exemplaren und hatte damit die höchste Auflage der wöchentliche Nachrichtenmagazine. Aufgrund seines Einflusses auf die öffentliche Meinungsbildung wird das Magazin oft als Leitmedium bezeichnet.  Das 1947 gegründete Blatt erlangte seine Bedeutung im Kampf für die Pressefreiheit und durch die Enthüllung zahlreicher politischer Affären. 

Offiziell erscheint das Magazin jeweils montags, ist vielerorts aber schon am Sonntag erhältlich (online sonntags ab 08.00h). Mit der wirtschaftlich und redaktionell eigenständigen Online-Ausgabe betreibt der Verlag außerdem eine der reichweitenstärksten Nachrichten-Websites im deutschsprachigen Internet.

Hinweis: Es ist nicht auszuschließen, dass die Exemplare am kommenden Montag im Bistum Trier recht zügig ausverkauft sein könnten. Mögliche Ursachen: Entweder vom Generalvikariat Trier selbst, von Opfern und Betroffenen sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche im Bistum Trier,  von vorbestraften Sexualstraftätern, die derzeit seelsorgerisch im Einsatz sind, etc. etc. etc. Also: Falls noch kein Abo besteht, bitte rechtzeitig ein Exemplar sichern!

In diesem Sinne.

Zeugen leisten einen wichtigen Beitrag zur Klärung offener Fragen. Sie kommen damit sowohl einer moralischen Pflicht sowie einer staatsbürgerlichen Pflicht nach, die das Gericht oftmals erst in die Lage versetzt, Recht zu sprechen. Aus gegebenem Anlass weisen wir alle Opfer und Betroffene sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche im Bistum Trier darauf hin, dass sie sich an die Staatsanwaltschaft wenden können und sollten!


  
                                             -> link zur Staatsanwaltschaft Trier


                                            -> link zur Zeugenkontaktstelle (Trier)


                                            -> link zur Staatsanwaltschaft Saarbrücken


                                            -> link zur Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach


                                            -> link zur Staatsanwaltschaft Koblenz

Neue Missbrauchsvorwürfe gegen Priester in Priester aus dem Saarland wird des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen verdächtigt. Wie das Bistum Trier mitteilte, befindet sich der Geistliche im Ruhestand. Die mutmaßlichen Missbrauchsfälle sollen sich in den 70er Jahren ereignet haben.

SR-online.de: Nachrichten





Nach Angaben des Bistums hat Bischof Stephan Ackermann dem Priester bis zum Abschluss der kirchlichen Voruntersuchungen untersagt, öffentliche Gottesdienste in jeglicher Art zu feiern. Zudem wurde dem Priester untersagt, in der Kinder- und Jugendarbeit tätig zu sein.

Den Angaben zufolge hat das Bistum die Staatsanwaltschaft informiert. Informationen zu den Details des Priesters und seiner Wirkungsstätte wollte das Bistum auf Anfrage nicht nennen.

Verurteilter Priester im Saarland im Einsatz

Erst Mitte der Woche war bekannt geworden, dass im Saarland ein anderer Priester des Bistums Trier derzeit eingesetzt ist, der bereits wegen Missbrauch verurteilt ist. Der Prister war 1995 vom Landgericht Trier zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Er ist derzeit als Aushilfspfarrer im Saarland tätig. Das Bistum rechtfertigt seinen Einsatz damit, dass ihm in einem forensischen Gutachten der Einsatz als unbedenklich bescheinigt worden sei. (red/dapd)

16.03.2012

Donnerstag, 15. März 2012

Erneute Lüge! "Wir haben alle Verantwortlichen vor Ort informiert, auch nicht nur den Dechanten, sondern auch die sonstigen Menschen, die in der Pfarrei aktiv sind und dort arbeiten und da alle über diesen Fall wissen, denken wir schon, dass wir davon ausgehen können, dass es sichergestellt ist, dass er eben nicht mit Kindern und Jugendlichen alleine zusammen ist."



Bistumssprecher Kronenburg im SWR-Interview 

Aber sicher doch! Einmal  überlegt wieso die Saarbrücker Haupt- und Ehrenamtlichen auf die Barrikaden gingen, nachdem in Burbach der "Fall K." im Dezember bekannt wurde? Einmal überlegt, wieso die Schlagzeile der "Rhein-Zeitung" am 30.01.2012 lautete:  "Missbrauchspriester: Rheinböller fühlen sich nicht ausreichend informiert"? 

Fakt ist: 


"Dechant W. hat mich bis jetzt nicht informiert über die Vorgänge. Ich bin völlig ahnungslos!". Diese Aussage einer - nachweislich - zum Kreis der sogenannten "verantwortlich" zählenden  Person, erhielten wir am 28.01.2012 auf Anfrage, ob dieser Person bekannt sei, dass der besagte Pfarrer 1995 wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde. 

Nur mal als Info:  ich wohne hier 7km von einem der Einsatzorte des besagten Pfarrers entfernt! 

So, und jetzt bitte ich das Bistum Trier zu beweisen, dass tatsächlich "alle Verantwortlichen vor Ort informiert wurden, auch die sonstigen Menschen, die in der Pfarrei aktiv sind und dort arbeiten". Nicht nur mir, sondern auch der interessierten Öffentlichkeit sowie allen inzwischen Involvierten!


Sollte das Bistum Trier seine Behauptung tatsächlich aufrecht erhalten wollen und mich der Lüge bezichtigen, bitte ich um  sofortige Zusendung einer Unterlassungsklage - die Abmahnung kann sich das Bistum  sparen! Das Interesse der Öffentlichkeit ist inzwischen gegeben und eine Gerichtsverhandlung könnte endlich alle Fakten ans Licht bringen. Wir haben hier inzwischen Aktenordner im zweistelligen Bereich. Gefüllt mit (traurigen) Fakten und Korrespondenzen, die  wir unter enorm hohen Aufwand und Einsatz gemeinsam mit schafsbrief.de recherchierten. Hinzu kommen viele weitere Belege und Tatsachen, die man uns zukommen ließ. Also: Wir sind bereit. 

Weitere Hinterfragung bzgl. der o.a. heutigen  Aussage von Bistumssprecher Kronenburg:


1. Was genau bedeutet "sonstige Menschen, die in der Pfarrei aktiv sind"?
2. Ich gehe davon aus, dass es sich bei der Aussage "der Pfarrei" lediglich um einen "Versprecher" des Bistumssprechers handelt. (!) Und  ich behaupte an dieser Stelle ausdrücklich nicht, man versuche eventuell an dieser Stelle etwas anderes suggerieren zu wollen! Also: Wenn es sich um eine Pfarrei handeln soll, bitte angeben, um welche Pfarrei es sich hier genau handeln soll.
Denn Fakt ist:  Unter seinem "Kategorialen Seelsorgeauftrag im Dekanat Losheim-Wadern" ist der Täter  sowohl  als Krankenhauspfarrer der Marienhausklinik St. Josef in Losheim (Pfarrei Peter und Paul) sowie in der Marienhausklinik St. Elisabeth in Wadern tätig. Hinzu kommt sein Einsatz in Nunkirchen (Pfarrei Herz-Jesu) als Kooperator.
3. Die Anfragen der Presse, ob die Verantwortlichen informiert wurden, beziehen sich zur Zeit lediglich auf die derzeitigen Einsatzorte Losheim und Wadern. 1. Wie sieht es mit dem Klinikum "Trierer Mutterhaus der Borromäerinnen" aus, in dem es eine große Kinderabteilung gibt, und wo der Täter von 1997 - 1999 eingesetzt war? 2. Wie sieht es mit der katholischen Seniorenresidenz des Bistums Trier " Geschwister de Haye'sche Stiftung" aus, in der der Täter nach seiner Verurteilung von 1999 -2010 eingesetzt war?  Kann das Bistum auch in diesen Fällen beweisen, dass die Verantwortlichen tatsächlich informiert waren?


Und so ganz nebenbei beachte man vielleicht noch die Formulierung des Pressesprechers:  "...auch nicht nur...denken wir schon, dass wir davon ausgehen können, dass es sichergestellt ist, dass er...alleine zusammen ist".   (???)  Motto: Zusammen ist man weniger allein? Und ich  Dussel dachte, das Motto 2012 hieße: "Und führe zusammen, was getrennt ist"


Und grundsätzlich: "Denken" und "davon ausgehen" reicht im Bereich des sexuellen MIssbrauchs definitiv nicht aus! 


Und an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich der Hinweis an das Bistum Trier: In dem Moment, in dem das Bistum dazu bereit ist, endlich mit uns zu kooperieren und wir gemeinsam für die von Bischof Ackermann versprochene "Transparenz", "Null-Toleranz", "lückenlose Aufklärung" etc.  sorgen können, kann dieser dramatischen Entwicklung, die hier gerade vonstatten geht, Einhalt geboten werden - und wir können uns wieder dem eigentlichen zentralen Anliegen widmen:


Schützt endlich unsere Kinder vor sexuellem Missbrauch durch Angehörige der katholischen Kirche!


In diesem Sinne.