Der Pfarrer, der am vergangenen Wochenende suspendiert worden ist, hat offenbar strafbare Kinderpornografie-Bilder bestellt. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft Ellwangen. Die Bilder wurden, wie im Fall des SPD- Politikers Edathy, bei einem Onlinehandel in Kanada gekauft. Der Handel, der Erwerb und der Besitz solcher Bilder ist strafbar. In den nächsten Wochen soll ausgewertet werden, welche Bilder sich noch auf dem Computer des Mannes befinden. Der Rechner war bei einer Wohnungsdurchsuchung in der vergangenen Woche in Lauchheim (Ostalbkreis) sichergestellt worden.
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Mittwoch, 30. April 2014
Dienstag, 29. April 2014
Neuer Verdachtsfall an der Odenwaldschule
Der Schulleiter spricht der Nachrichtenagentur dpa zufolge von einem neuen Verdachtsfall. Weitere Details wurden sollten erst am Mittwoch bekanntgegeben werden. Die Staatsanwaltschaft sei informiert, hieß es vonseiten der Schule weiter. Seit Montag sei man über den Vorfall informiert. Es werde geprüft, ob die Vorwürfe strafrechtlich relevant seien.
Nach den Missbrauchsfällen der vergangenen Jahre war die Schule erneut in die Kritik geraten, weil ein Lehrer kinderpornografisches Material aus dem Internet heruntergeladen hatte. Das hat der Mann erst vor wenigen Tagen im Zuge der Ermittlungen eingeräumt. Er war zwar von der Schule fristlos entlassen worden. Die Behörden werfen der Schule aber vor, zu spät und nicht umfassend genug informiert zu haben.
den vollständigen Artikel auf "spiegel.de" lesen
unter Kinderpornoverdacht: Lauchheimer Pfarrer sollte am Sonntag die Erstkommunion spenden
Die Gläubigen der katholischen St. Peter und Paul-Kirche in Lauchheim sind entsetzt. Als sie gestern dabei sein wollten, wie ihr beliebter Pfarrer Willi S. (39) ihren Buben und Mädchen die Erste Hl. Kommunion spendet, der Schock: Am Altar stand eine Vertretung. Warum, erfuhren sie aus einer Mitteilung, die im Schriftenständer der Kirche lag.
Eine Katholikin: „Der Herr Pfarrer war immer so nett und leutselig. Er hat ganz alleine ohne Haushälterin gelebt. Seine Wäsche hat er zu seiner Mutter zum Waschen gegeben, den Rest Haushalt allein erledigt.“
sexueller Missbrauch durch Angehörige der katholischen Kirche: Lauchheim - die Ermittler sind durch eine BKA-Liste aufmerksam geworden, auf der auch der Name Edathy steht
Ein Pfarrer aus Lauchheim (Ostalbkreis), der Kinderpornos besessen haben soll, steht nach dpa-Informationen auf der gleichen Kundenliste wie der SPD-Politiker Sebastian Edathy. Der Geistliche könnte demnach ebenfalls kinder- und jugendpornografisches Material eines kanadischen Anbieters bestellt haben. Die Polizei hatte die Wohnung des Mannes am vergangenen Donnerstag durchsucht und Beweismittel sichergestellt.Der Anfangsverdacht hatte sich durch eine Liste des Bundeskriminalamtes ergeben, auf der der Name des Pfarrers auftauchte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ellwangen.
"Er war ein beliebter Pfarrer": Die katholische Gemeinde in Lauchheim zeigte sich von den Vorwürfen gegen ihren Pfarrer schockiert. „Er war ein beliebter Pfarrer“, sagte eine Sprecherin der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Sonntag, 27. April 2014
Lauchheim: ehemaliger Jugendpfarrer unter Kinderporno-Verdacht
Der Pfarrer von Lauchheim im Dekanat Ostalb steht im Verdacht, kinderpornografische Schriften besessen zu haben. Die Kriminalpolizei Aalen hat am Donnerstag die Wohnung des Pfarrers durchsucht.
Derzeit würden die in der Wohnung des Pfarrers sicher gestellten Beweismittel gesichtet und geprüft. Eine Entscheidung zur Anklageerhebung steht noch aus. Die Kirchengemeinde von Lauchheim wurde am Wochenende in den Gemeindegottesdiensten über die Situation informiert. Dabei wurden die Gottesdienstbesucher klar und ehrlich über den Verdacht informiert, sagte die stellvertretende Sprecherin der Diözese, Manuela Pfann, gegenüber unserer Zeitung.
Deutscher Bischof suspendiert Pfarrer wegen Kinderporno-Verdachts
Rottenburg, 27.4.14 (Kipa) Wegen des Verdachts auf Besitz kinderpornografischer Schriften hat der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst den Pfarrer von Lauchheim im Dekanat Ostalb umgehend vom Dienst suspendiert. Der unter Verdacht geratene Geistliche werde bis zur endgültigen Klärung des Sachverhalts seine Aufgaben als Pfarrer ruhen lassen, teilte das Bistum am Sonntag in Rottenburg mit.
Quelle: "kipa-apic.ch"
Samstag, 26. April 2014
Papst Johannes Paul II. schützte Sexualverbrecher
Papst Johannes Paul II. schützte Sexualverbrecher
Dr. Joseph Ratzinger und die Vertuschung von Sexualverbrechen in der RKK:
Bibel- und Kirchenkritik von Wolfgang Klosterhalfen:
Danke, Wolfgang!
Geständnis der katholischen Kirche: Weiterer niederländischer Bischof hat Kinder missbraucht
Kurz nachdem die Katholische Kirche in den Niederlanden gestand, dass ein Bischof Kinder missbraucht hat (ShortNews berichtete), kommt sie mit einem weiteren Geständnis: auch ein anderer Bischof hat sich des sexuellen Kindesmissbrauchs schuldig gemacht.
Diesmal handelt es sich um Jan Nienhaus, der Hilfsbischof von Utrecht und Bischof von Benda war. Er soll die Kinder zwischen 1950 und 1970 missbraucht haben. Der Geistliche verstarb im Jahr 2000.
Die Anschuldigungen gegen den Bischof wurden durch eine Sonderkommission untersucht, die sich mit der Aufklärung von Missbrauchsfällen innerhalb der Kirche befasst. Die Vorwürfe gegen den Bischof wurden dem Ausschuss bereits vor zwei Jahren vorgetragen, aber erst jetzt publik gemacht.
Zu Beginn diesen Monats musste die Kirche bereits zugeben, dass der frühere Bischof von Roermond, Jo Gijsen, mindestens zwei Kinder missbrauchte.
Quelle: "shortnews.de"
Der Papst, der nicht hinhören wollte
Morgen Sonntag nun soll der Papst, der nicht hinhören wollte, heiliggesprochen werden.
Marcial Maciel war nur der spektakulärste Kinderschänderfall unter katholischen Priestern, den der polnische Papst vertuschte. In den 90er-Jahren legte er seine schützende Hand auch über den pädophilen Wiener Kardinal Hans Hermann Groër. Unbestraft liess er auch den Priester Lawrence C. Murphy, der sich als Leiter einer Gehörlosenschule im US-Bundesstaat Wisconsin in den 60er- und 70er-Jahren an Jungen vergriffen und dies später als Sexualunterricht abgetan hatte. Als seine Verbrechen 1976 aktenkundig wurden, versetzte die Kirche ihn an andere Schulen. Oscarpreisträger Alex Gibney lässt im berührenden Dokumentarfilm «Mea Maxima Culpa» einige der 200 Opfer in der Gebärdensprache ihre Not ausdrücken. Daneben dokumentiert er das institutionalisierte Schweigen, auf das im Vatikan alle klagenden Opfer stiessen.
Freitag, 25. April 2014
Kinderrechte: UN-Vatikan Bericht ab sofort auch auf Deutsch verfügbar
Erstmals ist der UN-Bericht zum kirchlichen Missbrauch auch auf Deutsch verfügbar. Die österreichische “Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt” bietet das Dokument des Kinderrechtskomitees der UNO exklusiv zum Download an. Die Übersetzung wurde von der UNO freigegeben.
sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche: "Salz in tiefe Wunden" - ein Interview mit Norbert Denef
Warum sind Sie sich so sicher, dass der Papst Bescheid wusste?
Denef: "Ich habe 2003 die gesamte Dokumentation meines Falles an den Vatikan geschickt. Es passierte nichts, bis heute. Es ist ein Verbrechen, jemanden zum Schweigen zu zwingen, der schon 35 Jahre lang geschwiegen hat. Und das nur, damit die Kirche keinen Schaden nimmt."
Wieviele Menschen in Deutschland wurden Opfer sexueller Gewalt durch die katholische Kirche?
Denef: "Seriös kann man das nicht beziffern. Ich habe allein 20 000 Zuschriften anderer Opfer bekommen, seit ich an die Öffentlichkeit gegangen bin. Die Dunkelziffer ist gigantisch, die meisten nehmen ihre Erinnerungen mit ins Grab."
Streit um Heiligsprechung von Johannes Paul II
Kindesmissbrauch vertuscht?
Die Bedenken der Linkskatholiken richten sich vor allem gegen Papst Johannes Paul II. Sie werfen dem Papst aus Polen vor, er habe den Kindesmissbrauch durch den mexikanischen Ordensgründer Marcial Maciel vertuscht. Diesem wird vorgeworfen, minderjährige Seminaristen missbraucht und mehrere Kinder mit verschiedenen Frauen gezeugt zu haben. Außerdem habe er die Interessen der Kirche über die Not der zahlreichen Missbrauchsopfer von Geistlichen gestellt.
den vollständigen Artikel auf "dw.de" lesen
Heiligsprechung Johannes Paul II: scharfe Kritik aus religionssoziologischer Sicht
Der Religionssoziologe Michael N. Ebertz hat die Heiligsprechung der beiden Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. scharf kritisiert. „Wenn die Päpste anfangen, einander durch die Bank heilig zu sprechen, dann ist das die nochmalige Steigerung einer Selbstsakralisierung der Institution Kirche und des Papstkults durch einen Kult um die Person der Päpste“, sagte der Freiburger Wissenschaftler dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe). Eine Institution, deren Spitzenpersonal so um sich selbst kreise, wirke leicht unglaubwürdig.
Heiligsprechung Johannes Paul II: „Ein Mann, der in einer moralischen Krise wegschaute“
An der Heiligsprechung Johannes Pauls II. wird Kritik laut: Hat er sexuellen Missbrauch Jugendlicher durch Kirchenangehörige verschwiegen?
„Johannes Paul II. war in seiner Amtszeit verantwortlich für das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von sexualisierter Gewalt“, sagt Denef. Kein Heiliger also?
katholische Kirche - Missbrauchsstudie II: "Wenig Empathie für die Opfer"
BZ-Interview mit Betroffenen-Vertreter Matthias Katsch über den neuen Versuch, Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche wissenschaftlich aufzuarbeiten.
Katsch: "Der jetzige Missbrauchsbeauftragte der katholischen Kirche, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, hat diese Position schon mehrfach vertreten. Dabei ist das doch ein Risiko für Kinder und Jugendliche und eine Zumutung für die Gemeinden. Die US-amerikanischen Bischöfe sind da weiter. Sie haben eine Null-Toleranz-Politik verkündet. Ein Priester, der sich an Kindern oder Jugendlichen vergeht, verliert seine Anstellung. Das ist ein klares Signal, das ich mir auch für Deutschland wünschen würde. Stattdessen hat die Kirche immer noch sehr viel Verständnis für die Nöte und Schwierigkeiten der Täter und vergleichsweise wenig Empathie für die Opfer."
Donnerstag, 24. April 2014
Exorzismus aufgearbeitet - Für den Bischof war klar: "Sie war von Dämonen besessen"
Ein Bischof genehmigt den Exorzismus, eine Austreibung des Bösen mit Gebeten und Handauflegung. Am Ende ist die 23-jährige Anneliese Michel aus dem fränkischen Klingenberg tot. Der Fall löste harsche Kritik an der katholischen Kirche und eine Debatte über ihre Riten aus.
Ney-Hellmuth stützt sich auf bislang gesperrte Akten aus dem Würzburger Diözesanarchiv, darunter eine Pressedokumentation, interne Unterlagen sowie Briefe an Bischof Josef Stangl. Außerdem wertete sie Unterlagen der Staatsanwaltschaft und Gerichtsakten aus.
den vollständigen Artikel auf "t-online.de" lesen
Mittwoch, 23. April 2014
Katholische Kirche Deutschland: 1.380 Opfer sexuellen Missbrauchs wurden entschädigt
Germania. Chiesa cattolica tedesca ha indennizzato 1.380 vittime pedofilia
Parigi 22 apr. (TMNews) – La Chiesa cattolica tedesca ha indennizzato 1.380 vittime di abusi sessuali: lo ha annunciato Stephan Ackermann, vescovo di Treviri, intervistato dal quotidiano francese La Croix.
“Si tratta di un’iniziativa unica in Germania, che non esiste in alcun gruppo sociale o istituzione” ha spiegato Ackermann, incaricato dalla Conferenza episcopale tedesca di fare luce sugli scandali di abusi sessuali da parte di sacerdoti.
den vollständigen Artikel lesen auf "retelabuso.org"
Bischof Ackermann hofft (!!!), dass die Forscher Zugang zu den Akten haben
Weiterhin betont er, wie wichtig es sei, dass sich die Betroffenen in dem Projekt eingebunden und beteiligt fühlen...
Mgr Ackermann : « Appréhender le problème des abus sexuels dans toutes ses dimensions »
den vollständigen Artikel auf "la-croix.com" lesen
Dienstag, 22. April 2014
Von der Täterrolle in die Opferrolle: Viele Priester durch die Missbrauchsaffäre "traumatisiert" (!!!)
Dublin, 19.4.14 (Kipa) Viele Priester in Irland sind nach den Worten des Dubliner Erzbischofs Diarmuid Martin (69) durch die Missbrauchsaffäre in der katholischen Kirche «traumatisiert». Der 2009 von der Murphy-Kommission veröffentlichte Bericht über den Umgang der Kirche mit Missbrauchsfällen zähle zu den Tiefstpunkten seiner Amtszeit, sagte Martin, der vor zehn Jahren die Leitung des Hauptstadt-Erzbistums übernahm, im Interview der Tageszeitung «Irish Times» von Samstag, 19. April.
Missbrauch: Vatikan weist Kritik an Johannes Paul II. zurück
Vor der geplanten Heiligsprechung von Johannes Paul II. am Sonntag hat der Vatikan Vorwürfe zurückgewiesen, der vor neun Jahren verstorbene Papst habe den Kindesmissbrauch durch einen prominenten Ordensgründer jahrelang vertuscht.
„Es gibt keine persönliche Verwicklung des Heiligen Vaters in dieser Affäre“, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi heute vor Journalisten. Der Fall Marcial Maciel galt als eines der größten Hindernisse auf dem Weg zur Heiligsprechung für Johannes Paul II.
Der Mexikaner Maciel gründete den ultrakonservativen Orden Legionäre Christi und missbrauchte zahlreiche minderjährige Seminaristen und Kinder, die er mit verschiedenen Frauen gezeugt hatte. Er starb 2008 im Alter von 87 Jahren in den USA.
den vollständigen Artikel auf "orf.at" lesen
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