Sonntag, 16. Juli 2017

Rom / Regensburg: Die Anzeige gegen Kardinal Gerhard Ludwig Müller, die 2015 an den Vatikan gerichtet wurde






"Nachdem im Vatikan ein Gerichtshof eingerichtet wird, der auch über Bischöfe befinden soll, die sexuellen Missbrauch durch Priester vertuscht haben, bitte ich Sie, den unten geschilderten Sachverhalt auf eine (kirchen)strafrechtliche Verantwortung des derzeitigen Präfekten der Glaubenskongregation Kardinal Gerhard Müller zu prüfen und ggf. ein Strafverfahren gegen diesen einzuleiten. Als damaliger verantwortlicher Diözesanbischof von Regensburg hat er nichts zum Schutz von unschuldigen Kindern unternommen. 
Dem liegt folgender Sachverhalt zugrunde:
1. Der Geistliche Peter K. (Name verkürzt, ca) wurde im September 2000 vom Amtsgericht Viechtach mit einem Strafbefehl wegen sexuellen Missbrauchs an einem Kind zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten mit gleichzeitiger 3-jähriger Bewährungsfrist verurteilt. Während der Amtszeit des nunmehr verstorbenen Bischofs Manfred Müller in der Diözese Regensburg wurde der Verurteilte Kramer in die Pfarrei Riekofen versetzt. Die Eltern des missbrauchten Kindes in Viechtach versuchten bei der Diözese in Regensburg zu erreichen, dass der Geistliche nicht mehr mit Kindern in Berührung kommt. Dies lehnte die Diözese allerdings ab. Noch während der Bewährungszeit wurde der Geistliche in der Seelsorgearbeit der Pfarrei Riekofen tätig, mit der damit verbundenen Jugendarbeit. Ab dem 24.11.2002 übernahm Bischof Gerhard Ludwig Müller die Verantwortung in der
Diözese Regensburg...."

den vollständigen Text der Anzeige auf "AKR - Aktionskreis Regensburg" lesen